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Die globalen Kryptomärkte bleiben im Gleichgewicht, da die diplomatischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran ihren Siedepunkt erreichen.

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cryptonewstrend.com
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Die globalen Kryptomärkte bleiben im Gleichgewicht, da die diplomatischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran ihren Siedepunkt erreichen.

David Duong, Leiter Global Investment Research bei Coinbase, äußerte seine Einschätzung zu den Auswirkungen der Spannungen im Nahen Osten auf die Kryptowährungsmärkte.

In einer Analyse mit dem Titel „Öl, Bomben und Bitcoin“ wurde argumentiert, dass der Nachrichtenfluss über den Iran die interne Dynamik des Kryptowährungsmarktes überschattete. Laut Duong wird die Frist, die die Trump-Regierung dem Iran am 6. April gesetzt hat, um die Straße von Hormus zu öffnen, von den Märkten nicht als Schwelle betrachtet, die sich auf ein einzelnes Ergebnis konzentriert, sondern vielmehr als ein Prozess, der aufgrund anhaltender Spannungen zu einer Neubewertung der geopolitischen Risikoprämie bei Energie und riskanten Vermögenswerten führen könnte. Diese Situation, sagt er, habe die Kryptomärkte insbesondere am Wochenende in eine anfällige Lage gebracht. Duong wies darauf hin, dass Kryptowährungen immer noch einer der wenigen Märkte seien, auf denen Anleger Positionen eingehen, doch in den letzten Wochen hätten unbefristete Terminkontrakte auf Rohstoffe begonnen, diese Rolle teilweise zu übernehmen.

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In der Analyse heißt es, dass sich riskante Vermögenswerte wieder auf makroökonomische Fundamentaldaten konzentrieren könnten, wenn ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran die Risiken für die Ölpreise verringert. Umgekehrt wurde darauf hingewiesen, dass eine größere US-Militäroperation die Ölversorgung erschüttern, die finanziellen Bedingungen verschärfen und die Wahrscheinlichkeit einer globalen Rezession erhöhen könnte. Es wurde davon ausgegangen, dass eine begrenzte und kurzfristige militärische Intervention eher zu einem vorübergehenden Anstieg der Volatilität als zu einem dauerhaften Trend auf dem Markt führen würde. Duong wies auch darauf hin, dass China als größter Abnehmer von iranischem Öl ein wesentlicher Faktor sei, der extremere Szenarien einschränkt. Solange Teheran seine nuklearen Fähigkeiten jedoch weiterhin als Hebel betrachtet, wird es schwierig sein, dass die geopolitische Risikoprämie vollständig von den Märkten verschwindet, und Krypto-Assets werden weiterhin von dieser Unsicherheit betroffen sein.

*Dies ist keine Anlageberatung.