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Die globalen Energiemärkte geraten ins Wanken, da die Schifffahrtsroute am Persischen Golf nach einer Flaute der Feindseligkeiten wieder geöffnet wird

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cryptonewstrend.com
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Die globalen Energiemärkte geraten ins Wanken, da die Schifffahrtsroute am Persischen Golf nach einer Flaute der Feindseligkeiten wieder geöffnet wird

Inhaltsverzeichnis Die Rohölmärkte verzeichneten am Freitag einen erheblichen Rückgang, nachdem der iranische Außenminister Abbas Araghchi bekannt gegeben hatte, dass die Straße von Hormus während der laufenden Waffenstillstandsperiode zwischen Israel und dem Libanon wieder vollständig für den kommerziellen Seeverkehr geöffnet wurde. Brent-Rohöl verzeichnete einen Rückgang von über 10 % und pendelte sich bei etwa 88,65 $ pro Barrel ein. West Texas Intermediate verzeichnete vergleichbare Verluste und fiel unter 82 US-Dollar. Beide Öl-Benchmarks wurden Anfang der Woche über der 100-Dollar-Schwelle gehandelt. Der iranische Außenminister teilte die Aktualisierung über X mit und erklärte, dass der Transit „für alle Handelsschiffe völlig offen“ sei und einer von iranischen Beamten festgelegten Route folgte. Präsident Trump gab auf Truth Social eine eigene Erklärung ab, in der er den Wiedereröffnungsstatus der Wasserstraße anerkannte. Er betonte jedoch, dass die amerikanische Seeblockade gegen den Iran „in voller Kraft und Wirkung bleiben wird“, bis die Verhandlungen mit Teheran abgeschlossen sind. „IRAN HAT SOFORT VERKÜNDIGT, DASS DIE MEERGENGE VON IRAN VOLLSTÄNDIG OFFEN UND BEREIT FÜR DIE VOLLSTÄNDIGE DURCHFAHRT IST. DANKE!“ – Präsident Donald J. Trump 🇺🇸 pic.twitter.com/xDQpCj8APe – Das Weiße Haus (@WhiteHouse) 17. April 2026 Diese Ankündigung sorgte bei den Schifffahrtsbetreibern für Verwirrung. Iranische Staatsmedien gaben an, dass Schiffe, die durch die Meerenge fahren, ihre Bewegungen mit den iranischen Revolutionsgarden koordinieren müssen. Es blieben Fragen zur genauen Route, der Handelsschiffe folgen müssten. Am Donnerstag gab Trump bekannt, dass Israel und der Libanon eine Einigung über eine zehntägige Einstellung der Feindseligkeiten ab 17 Uhr erzielt hätten. UND. Der Präsident gab an, dass er direkte Gespräche mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu geführt habe, um die Vereinbarung sicherzustellen. Israel hatte seine Militärkampagne im Libanon gegen die Hisbollah während der Waffenstillstandsgespräche zwischen den USA und dem Iran fortgesetzt, was umfassendere diplomatische Bemühungen zwischen Washington und Teheran erschwert hatte. Während der Waffenstillstand im Libanon ein Hindernis beseitigte, bleiben umfassende Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ungelöst. Axios gab am Freitag bekannt, dass amerikanische und iranische Beamte einen dreiseitigen Rahmen zur Lösung des anhaltenden Konflikts prüfen. Eine Schlüsselkomponente besteht darin, dass Washington im Gegenzug dafür, dass Teheran seine Bestände an angereichertem Uran abgibt, 20 Milliarden US-Dollar an iranischen Vermögenswerten freigibt. Präsident Trump teilte Journalisten mit, dass beide Nationen „sehr kurz davor“ seien, ein Abkommen abzuschließen. Er wies darauf hin, dass sich Iran seit mehr als zwei Jahrzehnten dazu verpflichtet habe, die Entwicklung von Atomwaffen zu vermeiden, und Kompromisse hinsichtlich seiner Aktivitäten zur Urananreicherung angeboten habe. Teheran hat die Aufhebung der internationalen Wirtschaftssanktionen als Bedingung für eine umfassende Lösung gefordert. Die Ölpreise waren von etwa 120 US-Dollar pro Barrel gesunken, einem Höchststand, der nach dem Beginn des Konflikts mit amerikanischen und israelischen Militärschlägen gegen den Iran Ende Februar erreicht wurde. Vor den Feindseligkeiten wurde Rohöl um etwa 70 Dollar pro Barrel gehandelt. Die Straße von Hormus ermöglicht etwa ein Fünftel des weltweiten Öltransports. Energieanalysten von ING errechneten, dass täglich etwa 13 Millionen Barrel von der effektiven Sperrung der Wasserstraße betroffen seien. Frankreich und Großbritannien sollten am Freitag ein Treffen mit etwa 40 Nationen abhalten, um die Bemühungen zur vollständigen Wiedereröffnung der Meerenge zu koordinieren. Der pakistanische Außenminister bestätigte am Donnerstag, dass kein Termin für weitere diplomatische Treffen zwischen den USA und dem Iran festgelegt wurde. Beamte aus Europa und den Golfstaaten gehen privat davon aus, dass die Erzielung einer umfassenden Einigung bis zu sechs Monate dauern könnte.