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Global Financial Watchdog weist auf Schwachstellen in den Mainstream-Bestrebungen der Kryptowährung hin

Quelle
cryptonewstrend.com
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Global Financial Watchdog weist auf Schwachstellen in den Mainstream-Bestrebungen der Kryptowährung hin

Inhaltsverzeichnis Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat im April 2026 ein Grundsatzpapier zum tokenisierten Finanzwesen veröffentlicht. Tobias Adrian hat den Bericht in seiner Funktion als Finanzberater verfasst. Das Dokument argumentiert, dass die Tokenisierung die Kernfinanzarchitektur ersetzt, anstatt bestehende Systeme zu verbessern. Der IWF gibt an, dass die Tokenisierung Vertrauen, Abwicklung und Risikomanagement in eine gemeinsame digitale Infrastruktur verlagert. Es erklärt, dass programmierbare Token Eigentum und Compliance direkt in den Hauptbüchern verankern. Dadurch verlagert sich das Risiko von den Institutionen auf den Code und das Systemdesign. Der Bericht unterteilt tokenisiertes Geld in Einlagen, regulierte Stablecoins und Großhandels-CBDCs. Darin heißt es, dass jede Form das Risiko innerhalb des Systems unterschiedlich verteilt. Allerdings identifiziert es Stablecoins als den schwächsten strukturellen Punkt bei der Tokenisierung. Der Fonds berichtet, dass das Stablecoin-Transaktionsvolumen Anfang 2026 1,8 Billionen US-Dollar pro Monat erreichte. Er stellt fest, dass die Volumina im Jahr 2018 minimal waren und in den Jahren 2024 und 2025 stark anstiegen. Das Papier beschreibt dieses Wachstum als schnelle Abwicklungsausweitung auf den Kryptomärkten. Der Bericht besagt, dass 97 % der Stablecoins auf US-Dollar lauten. Es fügt hinzu, dass diese Token nun Geldmärkte und Zahlungssysteme beeinflussen. Infolgedessen weiten Dollar-basierte Stablecoins die Dollar-Nutzung auf tokenisierte Märkte aus. Adrian schreibt, dass Stablecoins eher Geldmarktfonds ähneln als Zentralbankgeld. Er gibt an, dass ein vollständig abgesicherter Stablecoin immer noch seine Bindung verlieren kann. Er bringt dieses Risiko mit Liquiditätsengpässen während Rücknahmeanstiegen in Verbindung. Der IWF erklärt, dass das traditionelle Finanzwesen Abwicklungsverzögerungen zur Stressbewältigung nutzt. Darin heißt es, dass zweitägige Abwicklungsfenster es den Regulierungsbehörden ermöglichen, einzugreifen. Die Tokenisierung ermöglicht jedoch eine atomare Abwicklung, die diese Verzögerung beseitigt. Der Bericht warnt davor, dass automatisierte Liquidationen schnelle Vermögensverkäufe auslösen können. Darin heißt es, dass Codierungsfehler oder fehlerhafte Preiseingaben Verluste schnell ausweiten können. Dadurch entfalten sich Stressereignisse schneller als auf traditionellen Märkten. Das Papier fügt hinzu, dass die Backstops der Zentralbanken in Geschäftstagszyklen funktionieren. Es erklärt, dass tokenisierte Systeme kontinuierlich funktionieren, auch an Wochenenden und Feiertagen. Daher werden Stablecoins, die als Abwicklungsschicht fungieren, bei Stress sofort auf die Probe gestellt. Der IWF gibt an, dass Stablecoins alle Komponenten tokenisierter Märkte verbinden. Es erklärt, dass in ihnen intelligente Verträge, Sicherheitenpositionen und Liquiditätspools abgewickelt werden. Folglich würde sich eine gebrochene Bindung auf alle verbundenen Transaktionen gleichzeitig auswirken. Der Bericht beleuchtet auch grenzüberschreitende Risiken für Schwellenländer. Darin heißt es, dass Dollar-Stablecoins Kapital außerhalb der Bankkanäle bewegen können. Dies kann dazu führen, dass die Zentralbanken bei Währungsdruck ihre Reaktionszeit verlieren. Der IWF stellt eine Fragmentierung über mehrere Token-Plattformen fest. Darin heißt es, dass die Liquidität auf separate Hauptbücher und Brücken aufgeteilt wird. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Fragmentierung die systemische Belastung im tokenisierten Finanzwesen erhöhen kann. Entdecken Sie mit Expertenanalysen Aktien mit der besten Performance in den Bereichen KI, Krypto und Technologie.