Cryptonews

Gold überholt seit den 1990er Jahren US-Staatsanleihen als wichtigste Reserveanlage der Zentralbank

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Gold überholt seit den 1990er Jahren US-Staatsanleihen als wichtigste Reserveanlage der Zentralbank

Inhaltsverzeichnis Zum ersten Mal seit Mitte der 1990er-Jahre übersteigt Gold die US-Staatsanleihen bei den globalen Zentralbankreserven, wobei Gold nun 24 % der Reserven ausmacht, gegenüber 21 % der Reserven der US-Staatsanleihen, wie Bloomberg-Daten bestätigen. Der seit Jahren andauernde Wandel ist auf anhaltende Käufe durch die Zentralbanken, steigende Goldpreise und eine bewusste Abkehr von der Dollarabhängigkeit zurückzuführen. geopolitische Schocks, von der Beschlagnahme der russischen Reserven bis hin zu steigenden US-Zöllen. Sie alle haben den Entdollarisierungstrend beschleunigt, der nun die Grundlagen des internationalen Währungssystems verändert. Bloomberg-Daten zufolge macht Gold mittlerweile 24 % der weltweiten Zentralbankreserven aus, während die US-Staatsverschuldung bei 21 % liegt. Dies stellt eine deutliche Kehrtwende im Vergleich zum Schlussquartal 2015 dar, als Staatsanleihen 33 % der Reserven ausmachten und Gold nur 9 %. Der Goldanteil hat sich im letzten Jahrzehnt fast verdreifacht, was auf aggressive Käufe der Zentralbanken und einen anhaltenden Anstieg des Goldpreises zurückzuführen ist. Die Zentralbanken der Schwellenländer haben diese Akkumulation vorangetrieben. Diese Institutionen haben sich zunehmend von auf Dollar lautenden Vermögenswerten entfernt und ihre Käufe im Rahmen umfassenderer Strategien zur Reservenverwaltung beschleunigt. 🚨 JUST IN: Die Goldreserven übersteigen die USD-Reserven. Anzeichen dafür, dass das Vertrauen in US-Staatsanleihen möglicherweise schwächer wird? 🤔 pic.twitter.com/f2tKLfQRH8 – DustyBC Crypto (@DustyBC) 12. April 2026 Der Trend gewann ab etwa 2017 an Dynamik, als das USD-Reservenwachstum zu stagnieren begann, während Gold sowohl im Preis als auch im Anteil weiter stieg. Gold macht mittlerweile 24 % der weltweiten Zentralbankreserven aus und übersteigt damit zum ersten Mal seit Mitte der 1990er Jahre die US-Staatsanleihen mit 21 %. Die Umverteilung spiegelt eine wachsende Präferenz für Vermögenswerte wider, die kein Kontrahentenrisiko bergen. Im Gegensatz zu US-Staatsanleihen kann Gold nicht durch politische Entscheidungen einer ausländischen Regierung eingefroren oder abgewertet werden, was es für Reservemanager attraktiv macht, die sich in einem unsichereren geopolitischen Umfeld zurechtfinden. Das Tempo des Wandels nahm im Jahr 2022 stark zu, als die USA nach dem Konflikt in der Ukraine die Zentralbankreserven Russlands beschlagnahmten. Der Schritt alarmierte Reservemanager weltweit und veranlasste viele dazu, ihr Engagement in auf Dollar lautenden Vermögenswerten neu zu bewerten. China und die führenden BRICS-Staaten begannen ab diesem Jahr ernsthaft mit dem Verkauf von US-Schatzwechseln. Der Verkauf intensivierte sich im April 2024 weiter, nachdem die Trump-Regierung das Tarifsystem „Liberation Day“ eingeführt hatte. Zusätzlicher Druck kam durch die Operation Epic Fury, die das Vertrauen in die USA als verlässlichen Finanzpartner weiter untergrub. Diese Ereignisse zusammen haben zu einer nachhaltigen Verschiebung der Zusammensetzung der Reserven geführt. Während der US-Dollar weiterhin die dominierende Rolle im globalen Handel und Finanzwesen spielt, reduzieren die Zentralbanken nun aktiv seinen Anteil an ihren Reservekörben. Gold wird nicht mehr als zusätzliches Reservevermögen angesehen. Sie sind in den Mittelpunkt der Reservestrategie gerückt und haben zum ersten Mal seit fast drei Jahrzehnten ein größeres Gewicht in den globalen Zentralbankportfolios als US-Staatsanleihen.