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Google Quantum AI warnt, dass Ethereum vor fünf Angriffspfaden steht

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Google Quantum AI warnt, dass Ethereum vor fünf Angriffspfaden steht

Google Quantum AI veröffentlichte im März 2026 ein Whitepaper, in dem fünf verschiedene Angriffspfade dargestellt werden, die ein zukünftiger Quantencomputer gegen die Verschlüsselung von Ethereum nutzen könnte. Veröffentlichten Berichten zufolge trägt das Papier den Titel „Schutz der Kryptowährung durch verantwortungsvolle Offenlegung von Quantenschwachstellen.“ Google hat es gemeinsam mit Justin Drake, Forscher der Ethereum Foundation, und Dan Boneh von Stanford verfasst.

„Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von mindestens 10 %, dass ein Quantencomputer bis 2032 einen privaten ECDSA-Schlüssel secp256k1 aus einem offengelegten öffentlichen Schlüssel wiederherstellt“, 25. März 2026. – Justin Drake, Forscher, Ethereum Foundation 

Was Quantencomputing für Wallets bedeutetEthereum verwendet einen kryptografischen Standard namens ECDSA (Elliptic-Curve Digital Signature Algorithm) zum Schutz privater Wallet-Schlüssel. Das Whitepaper modelliert ein Szenario, in dem ein fortschrittlicher Quantencomputer diese 256-Bit-Verschlüsselung knackt. In diesem Szenario stellt ein Angreifer einen privaten Schlüssel von einer öffentlich sichtbaren Wallet-Adresse wieder her. Mindestens 20,5 Millionen ETH, die in „at-rest“-Wallets aufbewahrt werden, sind diesem Risiko ausgesetzt. Weitere 15 Millionen ETH über Layer-2-Netzwerke – Sekundärketten, die auf Ethereum aufbauen – fallen ebenfalls in den prognostizierten Bedrohungsbereich.

Google legt Migrationsfrist für das Jahr 2029 festGoogle und die Ethereum Foundation identifizieren beide das Jahr 2029 als kritische Frist für die Migration zur Post-Quanten-Kryptographie (PQC). PQC bezeichnet Verschlüsselungsmethoden, die Angriffen durch Quantenhardware widerstehen sollen. Die Google-Sicherheitsexperten Heather Adkins und Sophie Schmieg erklärten, dass die derzeitige Verschlüsselung, die Banken, Regierungen und persönliche Daten schützt, bis zu diesem Jahr Gefahr läuft, kaputt zu gehen. Die Ethereum Foundation hat unabhängig voneinander das gleiche Ziel für 2029 für ihre Quanten-Upgrade-Roadmap festgelegt.

Der Zeitplan ist theoretisch, nicht unmittelbar. Kein Quantencomputer kann heute die ECDSA-Verschlüsselung knacken. Die Ethereum Foundation geht davon aus, dass Quantencomputer erst in acht bis zwölf Jahren kryptografisch relevant werden. Das im Modell des Whitepapers beschriebene neunminütige Schlüsselwiederherstellungsszenario gilt für eine zukünftige Advanced-Quanten-Konfiguration, nicht für aktuelle Hardware. Die in Medienberichten kursierende Zahl von 100 Milliarden US-Dollar ist eine redaktionelle Berechnung, die auf dem exponierten ETH-Angebot basiert, das zu aktuellen Marktpreisen bewertet wird. Google hat diese Zahl im Whitepaper nicht direkt genannt. „Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von mindestens 10 %, dass ein Quantencomputer bis 2032 einen privaten ECDSA-Schlüssel secp256k1 aus einem offengelegten öffentlichen Schlüssel wiederherstellt“, 25. März 2026. – Justin Drake, Forscher, Ethereum Foundation 

Was Quantencomputing für Wallets bedeutetEthereum verwendet einen kryptografischen Standard namens ECDSA (Elliptic-Curve Digital Signature Algorithm) zum Schutz privater Wallet-Schlüssel. Das Whitepaper modelliert ein Szenario, in dem ein fortschrittlicher Quantencomputer diese 256-Bit-Verschlüsselung knackt. In diesem Szenario stellt ein Angreifer einen privaten Schlüssel von einer öffentlich sichtbaren Wallet-Adresse wieder her. Mindestens 20,5 Millionen ETH, die in „at-rest“-Wallets aufbewahrt werden, sind diesem Risiko ausgesetzt. Weitere 15 Millionen ETH über Layer-2-Netzwerke – Sekundärketten, die auf Ethereum aufbauen – fallen ebenfalls in den prognostizierten Bedrohungsbereich.

Google legt Migrationsfrist für das Jahr 2029 festGoogle und die Ethereum Foundation identifizieren beide das Jahr 2029 als kritische Frist für die Migration zur Post-Quanten-Kryptographie (PQC). PQC bezeichnet Verschlüsselungsmethoden, die Angriffen durch Quantenhardware widerstehen sollen. Die Google-Sicherheitsexperten Heather Adkins und Sophie Schmieg erklärten, dass die derzeitige Verschlüsselung, die Banken, Regierungen und persönliche Daten schützt, bis zu diesem Jahr Gefahr läuft, kaputt zu gehen. Die Ethereum Foundation hat unabhängig voneinander das gleiche Ziel für 2029 für ihre Quanten-Upgrade-Roadmap festgelegt.

Der Zeitplan ist theoretisch, nicht unmittelbar. Kein Quantencomputer kann heute die ECDSA-Verschlüsselung knacken. Die Ethereum Foundation geht davon aus, dass Quantencomputer erst in acht bis zwölf Jahren kryptografisch relevant werden. Das im Modell des Whitepapers beschriebene neunminütige Schlüsselwiederherstellungsszenario gilt für eine zukünftige Advanced-Quanten-Konfiguration, nicht für aktuelle Hardware. Die in Medienberichten kursierende Zahl von 100 Milliarden US-Dollar ist eine redaktionelle Berechnung, die auf dem exponierten ETH-Angebot basiert, das zu aktuellen Marktpreisen bewertet wird. Google hat diese Zahl im Whitepaper nicht direkt genannt. Was Quantencomputing für Wallets bedeutetEthereum verwendet einen kryptografischen Standard namens ECDSA (Elliptic-Curve Digital Signature Algorithm) zum Schutz privater Wallet-Schlüssel. Das Whitepaper modelliert ein Szenario, in dem ein fortschrittlicher Quantencomputer dieses 256-fache durchbricht.