GOP-Senatoren fordern von den Bankenaufsichtsbehörden eine Überarbeitung der Kapitalanforderungen für Kryptowährungen

Inhaltsverzeichnis Eine Gruppe republikanischer Senatoren hat die Bundesbankenbehörden aufgefordert, angemessene Kapitalanforderungen für Bankgeschäfte im Zusammenhang mit Kryptowährungen festzulegen. Die Gesetzgeber argumentieren, dass die bestehenden Rahmenbedingungen den Finanzinstituten prohibitive Kapitalbelastungen auferlegen. Diese regulatorische Herausforderung entsteht parallel zu den Beratungen des Kongresses über eine umfassende Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten. Senatorin Cynthia Lummis leitete eine Initiative, an der fünf republikanische Senatorenkollegen beteiligt waren, und leitete die Korrespondenz mit wichtigen US-Finanzaufsichtsbeamten. Die Mitteilung richtete sich an Michelle Bowman, stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank für Aufsicht, Travis Hill, den Vorsitzenden der FDIC, und Jonathan Gould, Rechnungsprüfer. Diese Regulierungsbehörden sehen sich nun mit zunehmenden Anforderungen konfrontiert, die Kapitalrahmen für Kryptowährungsrisiken neu zu bewerten. Die gesetzgebende Gruppe verurteilte die Vorschriften des Basler Ausschusses, die eine Risikogewichtung von 1.250 % für bestimmte digitale Vermögenswerte vorschreiben. Sie argumentierten, dass der Benchmark den gesamten Sektor ohne angemessene Risikobewertung als übermäßig gefährlich einstuft. Ihre Position sorgt dafür, dass die Regulierungsstruktur effektiv als Verbotsmechanismus fungiert. Der Basler Ausschuss legt internationale Bankenstandards für die Kapitaladäquanz und die Regulierungsaufsicht fest. Zu den teilnehmenden Einrichtungen gehören Zentralbankinstitute und Regulierungsbehörden führender globaler Volkswirtschaften, darunter auch die Vereinigten Staaten. Dennoch plädierten die Senatoren dafür, dass die amerikanischen Regulierungsbehörden einen Ansatz verfolgen, der gegenüber der zugrunde liegenden Technologie neutral bleibt. In dem Brief werden die Aufsichtsbehörden aufgefordert, die jüngsten Richtlinien zu tokenisierten Wertpapieren zu erweitern. Im März kündigten die Fed, die FDIC und die OCC an, dass tokenisierte Wertpapiere in der Regel eine Kapitalbehandlung erhalten würden, die der von herkömmlichen Wertpapieren entspricht. Die Senatoren waren der Ansicht, dass die Regulierungsbehörden diesen Grundsatz auf weitere Operationen mit digitalen Vermögenswerten ausweiten sollten. Die Gesetzgeber machten geltend, dass Finanzinstitute endgültige Regulierungsrahmen benötigen, bevor sie Kryptowährungsdienste in ihre Bilanzen aufnehmen. Sie betonten, dass Banken ihre Kapitalreserven im Verhältnis zu echten Risikofaktoren halten sollten, anstatt pauschalen Beschränkungen ausgesetzt zu sein. Darüber hinaus behaupteten sie, ausgewogene Standards würden die legitime Teilnahme an Marktplätzen für digitale Vermögenswerte erleichtern. Die Korrespondenz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Kongressgremien eine umfassende Kryptowährungsgesetzgebung prüfen. Eine solche Gesetzgebung könnte Banken ermächtigen, erweiterte bilanzielle Kryptowährungsgeschäfte durchzuführen. Folglich betonten die Senatoren, dass die Behörden Kapitalrichtlinien festlegen müssen, bevor Finanzinstitute erweiterte regulatorische Genehmigungen erhalten. Die Korrespondenz wurde von den Senatoren Dan Sullivan, Bill Hagerty, Bernie Moreno, Ted Budd und Jon Husted gebilligt. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme werden die Kapitalanforderungen für Kryptowährungen in einen umfassenden politischen Diskurs eingeordnet. Gleichzeitig verdeutlicht es den zunehmenden Druck der Republikaner auf die Aufsichtsbehörden, die Einbindung des Bankensektors zu erleichtern. Die Senatoren vertraten die Auffassung, dass Kapitalrahmen sowohl Risikofaktoren als auch Marktpotenzial berücksichtigen sollten. Sie argumentierten außerdem, dass Vorschriften Banken nicht daran hindern sollten, überwachte Kryptowährungsdienste anzubieten. Ihre Position deutet darauf hin, dass veraltete Standards die Geschäftstätigkeit über die regulierte Bankeninfrastruktur hinaus vorantreiben könnten. Die Meinungsverschiedenheit tritt nun in einen umfassenderen regulatorischen Kontext. Bowman, Hill und Gould sollen am Donnerstag vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses aussagen. Ihre Aussage könnte Einfluss darauf haben, wie Aufsichtsbehörden in den kommenden Monaten mit der Kapitalbehandlung von Kryptowährungen umgehen.