Die positive Revision von Guggenheim löst eine zweistellige Rallye der Zscaler-Aktien aus

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von Zscaler (ZS) starteten mit starkem Schwung in die Handelssitzung am Montag und stiegen um bis zu 10 %, nachdem Guggenheim einen bullischen Aufruf erhalten hatte. Die Investmentfirma erhöhte ihr Rating von „Neutral“ auf „Kaufen“ und legte gleichzeitig ein Kursziel von 214 US-Dollar fest – deutlich über dem Handelsniveau der Aktie von rund 139,73 US-Dollar. Zscaler, Inc., ZS Diese positive Ratinganpassung folgt nur wenige Tage, nachdem ZS einen Ausverkauf erlebte, der durch die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse ausgelöst wurde. Die negative Reaktion des Marktes konzentrierte sich auf zukunftsgerichtete Prognosen. Zscaler skizzierte Erwartungen für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2027 und eine Steigerung des jährlichen wiederkehrenden Umsatzes (ARR) im Bereich von 16 bis 17 %. Der Konsens der Analysten hatte für beide Kennzahlen ein Wachstum von etwa 19 % erwartet. Diese Diskrepanz zwischen den Unternehmensaussichten und den Erwartungen der Öffentlichkeit löste den anfänglichen Rückgang aus. Die Erholung am Montag deutet darauf hin, dass bestimmte Marktteilnehmer die Strafe als übertrieben ansehen. Das Guggenheim-Team, zu dem auch die Analysten John DiFucci und Lawrence Vensko gehörten, erkannte den vorsichtigen Charakter der Leitlinien an, stellte jedoch fest, dass das Management sie als einen maßvollen Ansatz bezeichnete. Ihre Untersuchungen legen nahe, dass die aktuelle Bewertung „den inneren Wert der Aktie widerspiegelt, wenn sie äußerst effizient geführt würde und nie wieder wachsen würde“. Diese Charakterisierung argumentiert im Wesentlichen, dass das Abwärtsrisiko auf dem gegenwärtigen Niveau begrenzt zu sein scheint. Das Forschungsteam gab an, dass seine Channel-Checks eine Vertriebspipeline „reich an großen Deals“ ergeben hätten. Die Umsetzung dieser Chancen bleibt die entscheidende Variable. DiFucci zeigte sich optimistisch, hielt aber an den maßvollen Erwartungen fest. Ein interessanter Trend, den es zu beobachten gilt: Der Channel-Umsatz von Zscaler ist von 96 % vor Jahren auf 85 % im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 zurückgegangen. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass das Unternehmen möglicherweise mehr Geschäftsabschlüsse direkt abschließt, was möglicherweise die Rentabilität in der Zukunft steigert. In der Analyse von Guggenheim wurde auch die Wettbewerbsposition von ZS auf den SASE- und SSE-Märkten als nachhaltiger Wachstumskatalysator hervorgehoben, insbesondere wenn Unternehmen von veralteten hardwarebasierten Firewall-Lösungen abwandern. In den letzten sechs Quartalen hat Zscaler ein organisches neues ARR-Wachstum von durchschnittlich etwa 17 % erzielt, was Guggenheim als stabile Leistung bezeichnete. Guggenheims Optimismus wurde in der Analystengemeinschaft nicht überall geteilt. Sowohl Wells Fargo als auch Evercore ISI Group haben kürzlich ihre Preisziele für ZS gesenkt und Bedenken hinsichtlich der gedämpften Zukunftsaussichten geäußert. Laut GuruFocus-Kennzahlen hat ZS einen GF-Wert von 283,90 US-Dollar, was darauf hindeutet, dass die Aktien auf dem aktuellen Niveau etwa 51 % unter dem beizulegenden Zeitwert gehandelt werden. Die Plattform kennzeichnet die Aktie gleichzeitig als „Possible Value Trap, Think Twice“. Der GF-Score des Unternehmens liegt bei 62 von 100. Während das Wachstum eine starke Bewertung von 9/10 erhält, erreichen sowohl die Bewertungs- als auch die Momentumkennzahlen nur 2/10. Insider-Transaktionsdaten aus den letzten drei Monaten zeigen Aktienveräußerungen im Wert von 2,4 Millionen US-Dollar, ohne dass Übernahmen gemeldet wurden. Zscaler wird mit einem Forward-KGV-Vielfachen von 30,28 gehandelt. Das Unternehmen verfügt über eine Marktkapitalisierung von rund 22,6 Milliarden US-Dollar.