Hoskinson sagt XRP-Kritiker: Sie müssen mich nicht mögen, um Cardano zu verwenden

Cardano-Gründer Charles Hoskinson antwortete auf die neue Kritik eines $XRP-Unterstützers und sagte, dass Cardanos Wachstum nicht davon abhängt, dass die Leute ihn mögen.
Die Debatte entstand kurz nachdem Hoskinson ein satirisches Video veröffentlichte, in dem er sich über hartnäckige Online-Trolle lustig machte. Obwohl der Clip darauf abzielte, Kritiker lächerlich zu machen, löste er schnell eine breitere Diskussion über seine öffentliche Rolle und seinen möglichen Einfluss auf die Einführung von Cardano aus.
Wichtige Punkte
Charles Hoskinson ging kürzlich auf die neue Kritik eines $XRP-Unterstützers bezüglich seines Einflusses auf die Einführung von Cardano ein.
Er betonte, dass Organisationen ihn nicht persönlich mögen oder ihm zustimmen müssen, um das Cardano-Netzwerk zu übernehmen.
Der jüngste Austausch spiegelt eine seit langem bestehende Spannung zwischen Hoskinson und Teilen der $XRP-Community wider, die sich während der Ripple-Klage verschärfte.
Obwohl die vorherige Fehde beigelegt wurde, kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Hoskinson und einigen $XRP-Unterstützern.
Die Leute müssen mich nicht mögen, um Cardano zu nutzen: Hoskinson
Als Reaktion auf das Video argumentierte ein $XRP-Unterstützer, dass Organisationen aufgrund der aktiven Social-Media-Präsenz von Hoskinson, die oft direkte Reaktionen auf Trolle beinhaltet, zögern könnten, mit Cardano zusammenzuarbeiten.
Der Benutzer meinte, dass die Herausforderungen von Cardano weniger von seiner Technologie als vielmehr vom Ruf seines Gründers herrührten, und verglich ihn sogar ungünstig mit dem CEO von Ripple, Brad Garlinghouse.
Charles Hoskinson wies die Klage jedoch ab. Stattdessen betonte er die dezentrale Struktur von Cardano und wies darauf hin, dass Kritiker in der $XRP-Community das Konzept der Dezentralisierung oft falsch verstehen. Insbesondere stellte er klar, dass Cardano als vollständig dezentralisiertes Netzwerk unabhängig von einzelnen Personen funktioniert.
Darüber hinaus betonte Hoskinson, dass Organisationen ihn nicht mögen, ihm nicht zustimmen oder ihn unterstützen müssen, um Cardano einzuführen. Seiner Ansicht nach bewerten Unternehmen die Blockchain letztendlich anhand ihrer Technologie, Infrastruktur und ihres Ökosystems und nicht anhand der Persönlichkeit ihres Schöpfers.
Ich weiß, dass es von der $XRP-Seite her schwer zu verstehen ist, aber Cardano != Charles. Wir haben dieses Ding namens Dezentralisierung und das bedeutet, dass die Wahl von Cardano nicht erfordert, dass man mich mag, zustimmt oder unterstützt.
– Charles Hoskinson (@IOHK_Charles) 9. April 2026
Garlinghouses und Hoskinsons Ansatz gegenüber Online-Trollen
Tatsächlich pflegen Hoskinson und Garlinghouse deutlich unterschiedliche öffentliche Rollen. Als eine der freimütigsten Persönlichkeiten der Kryptobranche veranstaltet Hoskinson regelmäßig wöchentliche Update-Streams und tauscht sich häufig mit Kritikern in den sozialen Medien aus, unabhängig davon, ob es sich dabei um prominente Persönlichkeiten oder Privatanwender handelt.
Im Gegensatz dazu pflegt Garlinghouse eine eher zurückhaltende Online-Präsenz. Während er sich häufig zu Entwicklungen im Zusammenhang mit Ripple und $XRP äußert, reagiert er normalerweise nur auf Kritik einflussreicher Stimmen.
Beispielsweise tauschte Garlinghouse kürzlich während einer öffentlichen Meinungsverschiedenheit Bemerkungen mit Avalanche-CEO Emin Gün Sirer aus.
Aus diesem Grund betrachten einige $XRP-Unterstützer den Kommunikationsstil von Garlinghouse als professioneller. Dennoch bekräftigte Hoskinson, dass die dezentrale Natur von Cardano bedeutet, dass die Adoption nicht von persönlichen Meinungen über ihn abhängt.
$XRP und Hoskinson-Fehde
Unterdessen spiegelt der Austausch auch eine seit langem bestehende Spannung zwischen Hoskinson und Teilen der $XRP-Community wider. Der Konflikt verschärfte sich während des Rechtsstreits zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC.
Damals lösten Hoskinsons Kommentare zur Klage, insbesondere seine Verwendung des Ausdrucks „Verschwörungstheorie“, Gegenreaktionen bei vielen $XRP-Unterstützern aus. Einige interpretierten seine Bemerkungen so, dass sie die Inhaber von $XRP selbst als Verschwörungstheoretiker bezeichneten.
Später stellte er jedoch klar, dass er den Begriff zur Beschreibung von Behauptungen verwendete, wonach Beamte von Ethereum die SEC dafür bezahlt hätten, Ripple und $XRP ins Visier zu nehmen. Der Streit dauerte mehr als ein Jahr, bevor Hoskinson sich schließlich entschuldigte und versuchte, die Spannungen abzubauen.
Später zählte er Inhaber von XRP-Dollar zu den Nutznießern der Midnight-Airdrop-Initiative und schlug die Entwicklung dezentraler Finanzierungsmöglichkeiten auf XRP-Basis vor, um höhere Erträge zu erzielen.
Trotz dieser Bemühungen kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Charles Hoskinson und einigen $XRP-Befürwortern, sodass sich breitere Krypto-Beobachter fragen, wann die Spannungen endlich nachlassen werden.