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Hyperliquid setzt bei Polymarket mit Makro-Ergebniswetten auf Hochtouren

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Hyperliquid setzt bei Polymarket mit Makro-Ergebniswetten auf Hochtouren

Die dezentrale Plattform Hyperliquid konkurriert mittlerweile mit etablierten Wettplattformen wie Polymarket, allerdings mit einem differenzierten Mechanismus zur Wettabwicklung.

Die führende dezentrale Börse hat ihre HIP-4-Ergebnisverträge über die Meilensteine ​​der Krypto-Preise hinaus auf reale Ereignisse ausgeweitet. Diese native Prognosemarktinfrastruktur ermöglicht es Benutzern, Makrokontrakte wie Inflationsdaten und Zinsentscheidungen direkt neben ihren Standard-Krypto-Perpetuals über ein einziges Konto zu handeln.

Ergebnismärkte stellen eine bemerkenswerte Erweiterung für den dezentralen Derivateplatz dar, der sein Geschäft auf Krypto-Perpetual-Futures aufbaute und das Produkt zunächst mithilfe von Preis-Ergebnis-Kontrakten testete, die anhand seiner eigenen Marktdaten abgerechnet wurden.

Hyperliquid testete das Produkt zunächst anhand börsennativer Ergebnisse, beispielsweise ob Bitcoin zu einem festgelegten Zeitpunkt über einem bestimmten Niveau gehandelt werden würde, wobei Hyperliquids eigene Referenzpreise verwendet wurden. Die neueste Einführung erweitert dieses Modell auf reale Makroereignisse oder Off-Chain-Ergebnisse, wie die US-Inflation und Entscheidungen der Federal Reserve, und konkurriert direkt mit Prognosemarktplattformen wie Polymarket.

Native Auflösung

Das Besondere daran ist, dass HIP-4 die Streitbeilegung und -beilegung intern ermöglicht und nicht auf ein externes Oracle-Netzwerk wie Polymarket angewiesen ist.

Hier erfahren Sie, warum es wichtig ist. Off-Chain-Ereignisse führen zu einem neuen Problem: der Wahrheitsfindung.

Polymarket wickelt dies über $UMA ab, ein externes Oracle-Protokoll, das ein optimistisches Streitbeilegungssystem verwendet. Ein vorgeschlagener Vergleich bleibt bestehen, sofern er nicht angefochten wird. Zu diesem Zeitpunkt stimmen die $UMA-Token-Inhaber über das Endergebnis ab. Dieses Modell wurde nach kontroversen Resolutionen kritisiert, was zu Vorwürfen führte, dass große Token-Inhaber die Ergebnisse beeinflussen könnten.

Hyperliquid verwendet ein stärker vertikal integriertes Modell. Validatoren selbst nehmen externe Informationen über automatisierte Newsfeed-Software auf, bestimmen, ob Märkte starten sollen, und stimmen über die Abwicklungsergebnisse ab.

Mehrzweckplattform

Die Einführung passt auch zu den umfassenderen Bemühungen von Hyperliquid, sich zu einem Multi-Asset-Handelsplatz zu entwickeln. FalconX sagte in einem aktuellen Bericht, dass die wachsende Produktpalette der Börse sie als Herausforderer nicht nur für kryptonative Konkurrenten, sondern auch für traditionelle Börsen positionieren könnte.

„Zum Beispiel könnten Sie eine HIP-3-Perps-Position bei NVDA mit Ergebnismärkten kombinieren, bei denen NVDA Gewinne verfehlen oder übertreffen wird“, berichtete CoinDesk zuvor.

Die Ergebnismärkte von Hyperliquid sind als vollständig besicherte Verträge und nicht als gehebelte Wetten strukturiert, wodurch Verluste auf den im Voraus gezahlten Betrag begrenzt werden. Händler kaufen „Ja“- oder „Nein“-Positionen, die an ein definiertes Ereignis gebunden sind, wobei die Kontrakte je nach Ergebnis entweder bei 1 $USDC oder bei null $USDC abgewickelt werden. Wenn ein Händler einen „Yes“-Kontrakt zu 0,65 $USDC kauft, ist sein maximaler Verlust auf diesen Vorabbetrag begrenzt, anders als bei Perpetual Futures, bei denen die Hebelwirkung Liquidationen auslösen kann.

Dadurch liegt das Produkt irgendwo zwischen einem Prognosemarkt und einem vereinfachten binären Optionskontrakt.

Wenn die Ergebnismärkte von Hyperliquid an Bedeutung gewinnen, könnten Händler schließlich denselben Handelsplatz nutzen, um richtungsweisende Krypto-Ansichten zu äußern, Makrorisiken abzusichern und über Ereignisergebnisse zu spekulieren, ohne Sicherheiten zwischen Plattformen zu verschieben.

Hyperliquid setzt bei Polymarket mit Makro-Ergebniswetten auf Hochtouren