„Ich bin einfach zu faul“: Schwartz, emeritierter CTO von Ripple, stoppt Spekulationen über das Solo XRPL-Projekt

David Schwartz, emeritierter CTO von Ripple und einer der wichtigsten Architekten von $XRP Ledger, hat Gerüchte zerstreut, dass er sein eigenes unabhängiges Startup gründen würde. Auf Fragen der $XRP-Community zu Plänen für einen Solo-Einstieg nach seinem offiziellen Rollenwechsel bei Ripple Ende 2025 antwortete Schwartz in seiner charakteristischen ironischen Art, dass er dafür „zu faul“ sei.
Dennoch bleibt er nicht untätig und baut stattdessen ein neues Projekt auf Basis von $XRP Ledger auf und konzentriert sich auf die Aufrechterhaltung der Stabilität des bestehenden Netzwerks.
Warum der XRPL-Knoten möglicherweise zu schnell für sein eigenes Wohl ist
Diese Woche veröffentlichte Schwartz zum ersten Mal seit langer Zeit Daten zur Leistung seines persönlichen XRPL-Knotens in den letzten 14 Tagen, was übrigens eine heftige Diskussion über Unvollkommenheiten im Rippled-Code auslöste, auf dem $XRP Ledger basiert.
Musste meinen Hub herunterfahren, um einige Software-Upgrades durchzuführen. Hier sind die letzten zwei Wochen mit einwandfreiem Betrieb. pic.twitter.com/NPFKyeokDr
— David 'JoelKatz' Schwartz (@JoelKatz) 7. April 2026
Als Ergebnis der Diskussion erkannte Schwartz die Existenz eines ironischen Fehlers an, wenn man ihn überhaupt so nennen kann, bei dem zwei Server im selben Rechenzentrum so perfekt und mit minimaler Latenz arbeiten, dass der XRPL-Schutzalgorithmus ihren Hochgeschwindigkeitsdatenaustausch als DDoS-Angriff interpretieren und die Verbindung beenden könnte.
Der Übergang von Schwartz zum emeritierten CTO wurde nicht nur für Ripple, sondern für die gesamte Kryptobranche zu einem bemerkenswerten Ereignis. Während $XRP im Bereich von 1,30 $ gehandelt wird, gehören theoretische Auseinandersetzungen mit der SEC endgültig der Vergangenheit an. Schwartz bleibt de facto der ultimative Schiedsrichter darüber, ob XRPL wie beabsichtigt funktioniert.
In diesem Zusammenhang kann seine Weigerung, ein eigenes Projekt zu schaffen, als positives Signal für Investoren interpretiert werden, da der Hauptdenker hinter Ripple nicht die Absicht hat, Liquidität und Marktaufmerksamkeit zu fragmentieren, sondern der Architektur treu bleibt, die er seit mehr als einem Jahrzehnt aufbaut.