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Interne Informationen deuten darauf hin, dass die Fed nun eher über Zinserhöhungen als über Zinssenkungen nachdenkt

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Interne Informationen deuten darauf hin, dass die Fed nun eher über Zinserhöhungen als über Zinssenkungen nachdenkt

Berichten zufolge verschieben sich die internen Debatten innerhalb der Federal Reserve über die Zinspolitik. Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) stellt sich an den Märkten seit langem die Frage: „Wann beginnen die Zinssenkungen?“ – wird zunehmend von einer Debatte über „Unter welchen Bedingungen sollten die Zinsen wieder angehoben werden?“ abgelöst.

Der Bericht behauptet, dass die Erwartungen an Zinssenkungen in den letzten Monaten zwar gestiegen seien, die Fed-Beamten jedoch nun vorsichtiger agierten. Dem Bericht zufolge beginnen die politischen Entscheidungsträger nicht nur über den Zeitpunkt der Zinssenkungen nachzudenken, sondern auch über die wirtschaftlichen Bedingungen, die eine mögliche Zinserhöhung erforderlich machen würden.

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Berichten zufolge widersprachen drei regionale Fed-Präsidenten bei der letzten geldpolitischen Sitzung ausdrücklich der Aussage, dass „der nächste Schritt höchstwahrscheinlich eine Zinssenkung sein wird“. Lorie Logan erklärte, dass die Richtung zukünftiger Zinsentscheidungen unklar sei und fügte hinzu, dass „der nächste Schritt sowohl eine Zinserhöhung als auch eine Zinssenkung sein könnte“.

Gegen Ende seiner Amtszeit kündigte der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, eine allmähliche Änderung des geldpolitischen Kurses der Institution an. Powell räumte zwar ein, dass die Fed von einem „lockeren“ Ansatz zu einer „neutraleren“ Haltung übergehe, erklärte jedoch, dass die Kommunikationssprache vollständig neutralisiert werde, bevor mögliche Zinserhöhungen beginnen. Laut WSJ-Analyse haben globale Entwicklungen einen erheblichen Einfluss auf diesen Wandel. Insbesondere hohe Energiepreise, die Krise um die Straße von Hormus und zunehmende geopolitische Spannungen im Nahen Osten rücken Inflationsrisiken in den USA wieder in den Vordergrund. Diese Situation schwächt die Markterwartungen hinsichtlich Zinssenkungen im Jahr 2026.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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