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Internationaler Währungsfonds stellt ehrgeizigen Plan zur Revolutionierung der weltweiten Finanzsysteme bis 2026 vor

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cryptonewstrend.com
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Internationaler Währungsfonds stellt ehrgeizigen Plan zur Revolutionierung der weltweiten Finanzsysteme bis 2026 vor

Am 2. April 2026 veröffentlichte der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Mitteilung zu realen Vermögenswerten (Real World Assets, RWAs), in der er sowohl auf deren Vorteile als auch auf Mängel in der Finanzbranche hinwies.

In der Notiz mit dem Titel „Tokenized Finance“ wird anerkannt, dass genehmigte gemeinsame Hauptbücher, programmierbare Vermögenswerte (RWAs) und die Smart Contracts, die beide verbinden, die Finanzierung in Bezug auf Liquidität, Abwicklung und Risiken verändern.

IWF und RWAs: das Gute, das Schlechte und das Hässliche

Zu den Vorteilen der Tokenisierung gehören laut Mitteilung die atomare Abwicklung, ein kontinuierliches Liquiditätsmanagement, neue Einnahmequellen und betriebliche Einsparungen durch die automatisierte Vermögensverwaltung.

Darüber hinaus sind RWAs von Natur aus aufsichtsrechtlich konform und bieten durch Teileigentum geringere Eintrittsbarrieren für Investoren.

Allerdings warnt die Organisation davor, dass der Mangel an internationaler Koordinierung bei der Politikentwicklung das Systemrisiko und die finanzielle Instabilität verstärken könnte.

Hier weist der IWF darauf hin, dass gerade die „blitzschnelle“ Effizienz von Transaktionen eine kleine Finanzkrise in eine große verwandeln könnte. Dies liegt daran, dass es keine Schutzmaßnahmen zur Kontrolle der Liquiditätsströme gibt, die Flash-Crashs und massive Liquidationen auslösen können.

Darüber hinaus führt die Tatsache, dass jedes Institut sein eigenes, einzigartiges Ledger entwickelt, zu einer Marktfragmentierung. Dies führt zu einer beeinträchtigten Vermögensübertragung, hohen Preisunterschieden zwischen den Vermögenswerten und hohen Kosten für die Überbrückung des Hauptbuchs.

Als Lösung für diese Probleme schlägt der IWF vor, „die digitale Finanzierung im öffentlichen Vertrauen zu verankern“ durch sichere Abwicklungsoptionen wie digitale Zentralbankwährungen (CBDCs).

Regulierungsbehörden könnten auch eine robuste Code-Governance überwachen, indem sie intelligente Verträge prüfen und Tokenisierungsalgorithmen einem Stresstest unterziehen.

Darüber hinaus würde die Vorschrift der Ledger-Interoperabilität Arbitrageprobleme reduzieren, indem die Vermögenspreise über verschiedene Blockchains hinweg standardisiert würden.

Branchenwachstum

InvestaX schätzt die On-Chain-Tokenisierungsbranche im Jahr 2026 auf 24,9 bis 36 Milliarden US-Dollar (ohne Stablecoins).

Mit Zahlungs-Stablecoins steigt die Zahl auf 300 Milliarden US-Dollar, wobei die führenden 10,8 Milliarden US-Dollar von tokenisierten US-Staatsanleihen stammen. Seit Jahresbeginn ist die Branche um schätzungsweise 66 % gewachsen.

Quelle: rwa.xyz

Der BUIDL-Fonds von BlackRock trug mit einem verwalteten Vermögen von über 1,7 Milliarden US-Dollar maßgeblich dazu bei. Ähnliche institutionelle Akteure sind JPMorgan Chase und Goldman Sachs, während spezialisierte Tokenisierungsplattformen Securitize und Ondo Finance umfassen.

Kritiker argumentierten, dass die Umsetzung der Empfehlungen des IWF der Dezentralisierung ihre wahre Bedeutung nehmen würde.

Sogar im Finanzwesen verdrehen Satanisten alles. Sie haben Blockchains mit Berechtigungsebene 2 erstellt, die zentralisiert sind und ihren ursprünglichen Zweck der Dezentralisierung umkehren.

– Amit 𝚇 (@xplorable) 2. April 2026

Die Branche muss nun ihren Weg wählen: zugelassen und sicher oder dezentral und volatil.