Der Investmentriese enthüllt einen Plan für alternative Kryptowährungen, um die Oberhand über führendes digitales Asset zurückzugewinnen

Die US-Investmentbank JPMorgan erklärte, dass ein starkes Wachstum der Netzwerknutzung, die Einführung dezentraler Finanzen (DeFi) und reale Anwendungsfälle erforderlich sind, damit Ethereum und der Altcoin-Markt ihre seit langem schwache Leistung gegenüber Bitcoin umkehren können.
In dem letzte Woche veröffentlichten Bericht der Bank heißt es, dass die Kryptowährungsmärkte in den letzten sechs Monaten aufgrund steigender Zinssätze, anhaltendem Inflationsdruck und schwacher Risikobereitschaft unter Druck standen. In diesem Zeitraum erlebten sowohl Bitcoin als auch Ethereum starke Rückgänge, während massive Abflüsse aus Spot-ETFs und eine verringerte Hebelwirkung im Markt den Verkaufsdruck weiter erhöhten. Analysten von JPMorgan sagten, dass Ethereum und andere Altcoins trotz einer Erholung des Kryptomarktes nach dem Iran-Konflikt weiterhin hinter Bitcoin zurückbleiben. Das Analystenteam unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou erklärte, dass ETF-Flüsse einer der deutlichsten Indikatoren für diese Divergenz seien. Dem Bericht zufolge haben Spot-Bitcoin-ETFs etwa zwei Drittel ihrer früheren Abflüsse wieder aufgeholt, während Spot-ETH-ETH-ETFs nur etwa ein Drittel erholt haben.
Der Bericht stellte außerdem fest, dass Momentum-Investoren wie CTAs und kryptofokussierte quantitative Fonds sowohl bei Bitcoin als auch bei Ethereum immer noch leicht untergewichtet sind. Dies deutet darauf hin, dass spekulative Anleger noch keine starken Long-Positionen aufgebaut haben. Andererseits stellte JPMorgan fest, dass sich die Preise für Kryptowährungen nach Beginn des Konflikts mit dem Iran etwas stabilisiert haben. Berichten zufolge wenden sich Anleger Kryptowährungen zu, da die Märkte rund um die Uhr verfügbar sind und es Anzeichen für eine erneute institutionelle Nachfrage gibt. Nach Angaben der Bank haben Bitcoin und $ETH gelegentlich Aktien und andere riskante Vermögenswerte übertroffen, die Marktvolatilität bleibt jedoch hoch.
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Analysten gaben an, dass die Upgrades von Glamsterdam und Hegota, deren Einführung im Ethereum-Netzwerk im Jahr 2026 geplant ist, darauf abzielen, die Skalierbarkeit zu erhöhen und die Transaktionskosten zu senken. Allerdings fügte JPMorgan hinzu, dass es bei früheren Ethereum-Updates nicht gelungen sei, die On-Chain-Aktivität nachhaltig zu steigern.
In dem Bericht heißt es, dass frühere Upgrades vor allem die Layer-2-Netzwerkkosten und Transaktionsgebühren gesenkt haben, was wiederum den Token-Burn-Mechanismus von Ethereum geschwächt und das Nettoangebot erhöht hat. Analysten stellten fest, dass dies zu einem Rückgang der unterstützenden Wirkung auf den $ETH-Preis geführt hat.
JPMorgan nannte außerdem knappe Liquiditätsbedingungen, geringe Markttiefe, begrenztes DeFi-Wachstum und wiederholte Sicherheitsverstöße als Gründe für die schwache Leistung von Altcoins gegenüber Bitcoin seit 2023. Nach Angaben der Bank untergraben groß angelegte Angriffe auf DeFi-Protokolle und Handelsplattformen das Vertrauen der Anleger, beschleunigen Kapitalabflüsse aus dem Markt und verlangsamen die institutionelle Akzeptanz, insbesondere in Altcoin-Ökosystemen. *Dies ist keine Anlageberatung.