Cryptonews

Der Investmentriese VanEck ändert seine Haltung und sieht nun erhebliches Aufwärtspotenzial in der größten Kryptowährung der Welt

Quelle
cryptonewstrend.com
Veröffentlicht
Der Investmentriese VanEck ändert seine Haltung und sieht nun erhebliches Aufwärtspotenzial in der größten Kryptowährung der Welt

Der Kryptowährungs-Vermögensverwalter VanEck teilte in seinem neuesten Forschungsbericht zu Bitcoin bemerkenswerte Erkenntnisse zur Marktdynamik mit.

Der von Patrick Bush und Matthew Sigel vom Forschungsteam für digitale Vermögenswerte des Unternehmens verfasste Bericht stellte fest, dass Indikatoren, die in der Vergangenheit als „bullische Signale“ für Bitcoin galten, sowohl aus Derivatemärkten als auch aus Netzwerkdaten hervorgingen. Dem Bericht zufolge hat die Marktvolatilität deutlich abgenommen, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran nachgelassen haben. Die realisierte Volatilität von Bitcoin sank von 56 % auf 41 %, während seine durchschnittliche 7-Tage-Finanzierungsrate in den negativen Bereich ging und -1,8 % erreichte, den niedrigsten Stand seit 2023. Analysten weisen darauf hin, dass negative Finanzierungsraten in der Vergangenheit mit Phasen starker Aufwärtsstimmung zusammenfielen. Seit 2020 beträgt die 30-Tage-Durchschnittsrendite von Bitcoin in Zeiten negativer Finanzierung 11,5 %, während der Gesamtdurchschnitt bei 4,5 % verharrt. Es wurde hinzugefügt, dass die Renditen in Zeiten tieferer negativer Niveaus deutlich höher waren.

Ein weiteres wichtiges Signal auf dem Markt ist laut VanEcks Analyse der Rückgang der Hash-Rate. Die Veränderung der Hash-Rate in den letzten 30 Tagen ist auf einen ihrer niedrigsten historischen Tiefststände gefallen, aber vergangene Daten zeigen, dass auf solche Rückgänge starke Erholungen des Bitcoin-Preises folgen. In sechs der vorherigen sieben vergleichbaren Zeiträume lag Bitcoin nach 90 Tagen auf einem höheren Niveau, mit einer durchschnittlichen Rendite von 37,7 %. Auf der Seite der institutionellen Anleger zeichnet sich eine Erholung ab. Spot-Bitcoin-ETPs, die zwischen Ende Januar und Ende Februar Abflüsse in Höhe von rund 4 Milliarden US-Dollar verzeichneten, haben seit Ende Februar ihre Richtung umgekehrt. In sechs der letzten sieben Wochen bis Mitte April wurden Nettozuflüsse verzeichnet.

Auf dem Optionsmarkt scheinen die Anleger eine vorsichtige Haltung beizubehalten. Die Tatsache, dass die Prämien für „Put“-Optionen in den letzten 30 Tagen historische Höchststände erreichten, zeigte, dass eine starke Absicherungsnachfrage und pessimistische Erwartungen im Markt eingepreist waren. Der deutliche Rückgang dieser Prämien in den letzten Wochen deutet jedoch darauf hin, dass der übermäßige Pessimismus seinen Höhepunkt überschritten haben könnte.

Auf der Seite der On-Chain-Daten ergibt sich ein gemischtes Bild. Während das tägliche Transaktionsvolumen im Vergleich zum Vormonat um 22 % auf 545.000 stieg, war bei der Zahl der aktiven Adressen und der Erstellung neuer Adressen ein begrenzter Rückgang zu verzeichnen. Das Transaktionsvolumen betrug durchschnittlich 48,5 Milliarden US-Dollar pro Tag, während die Netzwerkgebühren sowohl monatlich als auch im Jahresvergleich sanken. Dies deutet darauf hin, dass die Kosten trotz der erhöhten Transaktionsaktivität niedrig blieben.

Verwandte Nachrichten Chefökonom eines großen chinesischen Unternehmens: „Bei Bitcoin sind institutionelle Anleger zu Vermietern geworden, während Privatanleger zu Mietern geworden sind“

Im langfristigen Anlegerverhalten waren unterschiedliche Trends zu beobachten. Während die Verkaufsaktivität bei Anlegern zunahm, die ihre Bestände ein bis fünf Jahre lang hielten, blieb diese Bewegung unter dem Jahresdurchschnitt. Im Gegensatz dazu war ein deutlicher Anstieg des Transfervolumens bei Anlegern zu verzeichnen, die ihre Anteile fünf Jahre oder länger hielten. Insbesondere die Aktivität von Anlegern, die Münzen seit 10 Jahren oder länger halten, erreichte den höchsten Stand der letzten Jahre. Auf der Mining-Seite ist der unausgewogene Rückgang zwischen Mining-Schwierigkeit und Hash-Rate bemerkenswert. Die Tatsache, dass der Schwierigkeitsgrad schneller abnimmt als die Hash-Rate, deutet darauf hin, dass der Anpassungsmechanismus des Netzwerks verzögert funktioniert und ein Neuausrichtungsprozess unter den Minern stattfindet. Dennoch deutet die Tatsache, dass die jüngsten Rückgänge kürzer und begrenzter waren, darauf hin, dass sich eine gesündere Struktur für den Markt herausbildet.

VanEck-Analysten argumentierten, dass auf der Grundlage historischer Daten sowohl negative Finanzierungsraten als auch Rückgänge der Hash-Raten mit starken zukünftigen Erträgen verbunden seien, was dazu führte, dass ihre Gesamtaussichten für Bitcoin immer optimistischer würden.

*Dies ist keine Anlageberatung.