Investment-Guru bezweifelt die langfristige Tragfähigkeit der Auszahlungsstrategie von MicroStrategy

Inhaltsverzeichnis Laut Kommentaren auf Seine Bemerkungen folgten einem weit verbreiteten Beitrag, in dem ein Benutzer beschrieb, wie ein Familienmitglied nach Dividendenausschüttungen einen Anstieg der MSTR-Bestände sah. Der Beitrag enthielt eine E-Mail, in der behauptet wurde, der Investor habe Renditen erzielt, die über den Erträgen traditioneller Bankprodukte lagen. In der geteilten E-Mail erklärte der Investor, dass die Reinvestition der Dividenden in MicroStrategy-Aktien zu einer höheren Aktienakkumulation führe. Der Bericht beschrieb das Ergebnis als eine zuverlässige Einnahmequelle, insbesondere in einer Zeit, in der die Preise für digitale Vermögenswerte schwierig waren. Mehrere Benutzer verwiesen auf X auf dieses Beispiel als Beweis dafür, dass MicroStrategy einen indirekten Zugang zu Bitcoin bietet, ohne dass technische Kenntnisse des Vermögenswerts erforderlich sind. Einige Benutzer fügten hinzu, dass die Struktur Renditen ermöglicht, selbst wenn Bitcoin selbst eine Underperformance aufweist. Die Online-Diskussion gewann an Dynamik, da die Teilnehmer die Aktie als Brücke zwischen traditionellem Finanzwesen und Krypto-Engagement betrachteten, insbesondere für konservative Anleger. Als Antwort auf denselben Thread bestritt Schiff das Narrativ und beschrieb den Aufbau als strukturell schwach. Seiner Ansicht nach generiert MicroStrategy keine Einnahmen durch konventionelle Produktionstätigkeit, was seiner Meinung nach Fragen zur Finanzierung von Dividenden aufwirft. STRC ist nicht auf einen produktiven Vermögenswert angewiesen, der Einkommen generiert. Es hängt von der Fähigkeit von MSTR ab, entweder durch den Verkauf neuer Aktien an Investoren (den Ponzi) Geld zu beschaffen oder seine Bitcoins zu verkaufen. Wenn es sich für Letzteres entscheidet, wird Bitcoin abstürzen und der Verkauf bringt nicht genug Geld ein. – Peter Schiff (@PeterSchiff) 1. Juni 2026 Schiff erklärte auf X, dass weitere Auszahlungen wahrscheinlich von der Fähigkeit des Unternehmens abhängen würden, neues Kapital zu beschaffen oder Teile seiner Bitcoin-Bestände zu liquidieren. Er fügte hinzu, dass solche Maßnahmen Druck auf den zugrunde liegenden Vermögenswert ausüben könnten. Obwohl er keine neuen Finanzdaten vorlegte, wiederholte er in seinen Kommentaren ein seit langem bestehendes Argument, dass Bitcoin-bezogene Unternehmensstrategien stark vom Marktvertrauen und nicht vom operativen Cashflow abhängen. MicroStrategy unter der Leitung von Michael Saylor hat seine Treasury-Strategie auf die Anhäufung von Bitcoin ausgerichtet. Öffentliche Offenlegungen haben gezeigt, dass das Unternehmen seine Bestände kontinuierlich erweitert und sich als einer der größten Unternehmensinhaber des Vermögenswerts positioniert. Gleichzeitig warnte Schiff, dass jeder groß angelegte Verkauf von Bitcoin durch das Unternehmen Auswirkungen auf die Marktpreise haben könnte. Seine Kommentare deuten darauf hin, dass der Einfluss des Unternehmens über die Aktienmärkte hinaus bis in den Bereich der digitalen Vermögenswerte selbst reicht.