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Investmentstratege Robin Brooks behauptet, dass traditionelle Zufluchtsorte an Glanz verlieren, da Bitcoin und Gold Schwierigkeiten haben, für Stabilität zu sorgen

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CryptoNewsTrend
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Investmentstratege Robin Brooks behauptet, dass traditionelle Zufluchtsorte an Glanz verlieren, da Bitcoin und Gold Schwierigkeiten haben, für Stabilität zu sorgen

Der renommierte Ökonom Robin Brooks hat eine bemerkenswerte Aussage gemacht: Der langjährige Ruf von Gold als sicherer Hafen ist stark geschädigt worden. Heutzutage weist das Edelmetall Merkmale eines hochriskanten, prozyklischen Vermögenswerts auf und spiegelt auf unheimliche Weise die Volatilität risikogetriebener Märkte wie dem S&P 500 und Bitcoin wider. Brooks geht davon aus, dass die vergangene Ära der relativen Stabilität von Gold, unempfindlich gegenüber Schwankungen der Risikobereitschaft, ein Relikt der Vergangenheit ist.

Historisch gesehen war die Korrelation von Gold mit dem S&P 500 praktisch vernachlässigbar und lag bei etwa Null, während die Korrelation von Bitcoin mit Aktien mit etwa 0,15 bescheiden war. Allerdings stieg die Korrelation von Bitcoin mit Aktien im Zeitraum Ende 2025 bis Anfang 2026, der durch den „Abwertungshandel“ gekennzeichnet war, dramatisch auf 0,55 an. Gleichzeitig begann die Korrelation von Gold zum S&P 500 spürbar zu steigen. Erstaunlicherweise ist die Korrelation von Gold mit dem S&P 500 in den letzten Monaten auf über 0,50 gestiegen und hat damit mit Bitcoin gleichgezogen – eine beispiellose Entwicklung.

Diese neu entdeckte Korrelation impliziert, dass Gold in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen oder geopolitischer Unsicherheit nicht mehr als verlässliche Absicherung dient. Stattdessen bewegt er sich nun parallel zu den Aktien und stürzt ab, wenn die Risikoaversion zunimmt. Brooks weist darauf hin, dass dieses Verhalten dem erwarteten Verhalten eines echten sicheren Hafens diametral widerspricht.

Der Ökonom führt diese seismische Verschiebung auf die Verbreiterung der Investorenbasis von Gold zurück, die zu einer dauerhaften Ausweitung des Marktes geführt hat. Der deutliche Anstieg des Goldpreises im vergangenen Jahr hat wiederum zu einer Aufblähung der Zentralbankbilanzen geführt. Brooks weist jedoch darauf hin, dass dieses Wachstum nicht das Ergebnis institutioneller Käufe oder einer Massenabwanderung aus dem US-Dollar ist. Vielmehr führte die aggressive Vermarktung des „Abwertungshandels“ Ende 2025 zu einem erheblichen Zustrom von Privatanlegern in den Goldmarkt. Diese Neulinge neigen im Gegensatz zu traditionellen Goldinvestoren eher dazu, impulsgesteuerte, prozyklische Entscheidungen zu treffen.

Ursprünglich glaubte Brooks, dass die hohe Korrelation zwischen Gold und Aktien verschwinden würde, wenn Privatanleger, die er als „Touristen“ bezeichnet, in Korrekturphasen vom Markt verdrängt würden. Mittlerweile hat er jedoch seine Haltung revidiert, da er davon überzeugt ist, dass sich die zugrunde liegende Dynamik des Goldmarkts grundlegend verändert hat.

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