Investorenabwanderung beschleunigt sich: Neue Zahlen zeigen starken Rückgang bei in den USA ansässigen Bitcoin- und Ethereum-Investmentfonds

Die Abflüsse von Anlegern aus in den USA ansässigen Spot-Bitcoin- und Spot-Ethereum-ETFs halten unvermindert an. Am 2. Juni wurde ein Nettoabfluss von 519,23 Millionen US-Dollar aus US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnet. Dies war der zwölfte Tag in Folge mit Nettoabflüssen aus Bitcoin-ETFs.
Den Daten zufolge hat das Gesamtkapital, das in den letzten 12 Tagen aus Spot-Bitcoin-ETFs abgezogen wurde, etwa 3,98 Milliarden US-Dollar erreicht. Den größten Abfluss verzeichnete der von BlackRock verwaltete IBIT-Fonds mit 388,68 Millionen US-Dollar. Es folgten der Grayscale Investments GBTC-Fonds mit einem Abfluss von 83,51 Millionen US-Dollar und der Fidelity Investments FBTC-Fonds mit einem Abfluss von 45,14 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus verzeichnete der ARK Invest ARKB-Fonds einen Abfluss von 16,67 Millionen US-Dollar, während der MSBT-Fonds von Morgan Stanley mit einem Nettozufluss von 14,77 Millionen US-Dollar hervorstach.
Ein ähnliches Bild ist hingegen bei Spot-Ethereum-ETFs zu beobachten. In den USA gehandelte Ethereum-ETFs verzeichneten am 2. Juni einen Nettoabfluss von insgesamt 90,14 Millionen US-Dollar. Diese Entwicklung zeigte, dass Anleger am 16. Handelstag in Folge Gelder aus Ethereum-ETFs abgezogen haben. Der größte Abfluss auf der Ethereum-Seite erfolgte im ETHA-Fonds von BlackRock mit insgesamt 44,27 Millionen US-Dollar. Der Mini $ETH-Fonds von Grayscale verzeichnete einen Abfluss von 25,41 Millionen US-Dollar, der FETH-Fonds von Fidelity einen Abfluss von 15,63 Millionen US-Dollar und der ETHE-Fonds von Grayscale einen Abfluss von 3,87 Millionen US-Dollar. Auch der auf Einsätze fokussierte ETHB-Fonds von BlackRock verzeichnete einen Nettoabfluss von rund 960.000 US-Dollar.
Experten stellen fest, dass die anhaltenden Kapitalabflüsse aus ETFs einen Rückgang der kurzfristigen Risikobereitschaft der Anleger widerspiegeln und dass die Kryptowährungsmärkte auch in der kommenden Zeit von makroökonomischen Entwicklungen und dem Verhalten institutioneller Anleger geprägt sein werden.
Dies ist keine Anlageberatung.