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Investoren strömen in Scharen zur DHER-Aktie, da Uber bei einem möglichen Übernahmedeal ein erhöhtes Angebot abwägt

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Investoren strömen in Scharen zur DHER-Aktie, da Uber bei einem möglichen Übernahmedeal ein erhöhtes Angebot abwägt

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von Delivery Hero erreichten im Montagshandel ihre stärkste Position seit Ende 2024, nachdem es Anzeichen dafür gab, dass Uber möglicherweise die Vorlage eines erweiterten Übernahmeangebots für die deutsche Lieferplattform vorbereitet. Delivery Hero SE, DHER.DE Die Aktie stieg während der Sitzung um bis zu 12,7 % und erreichte ihren Höchststand bei 37,85 €. Dieser Preis entsprach einer Marktkapitalisierung von etwa 11,5 Milliarden Euro (13,4 Milliarden US-Dollar). Um 08:45 Uhr GMT wechselten die Aktien den Besitzer bei rund 36,99 €, was einem Plus von 10,1 % entspricht. Dieser jüngste Anstieg baute auf einer bereits beeindruckenden Rallye auf. Delivery Hero hatte in den letzten 10 Handelssitzungen bereits vor der Eröffnungsglocke am Montag Gewinne von über 80 % verzeichnet. Am Wochenende gab Delivery Hero öffentlich zu, von Uber ein vorläufiges Angebot im Wert von 33 Euro pro Aktie erhalten zu haben. Der Vorstand entschied, diesen Vorschlag nicht weiterzuverfolgen. Eine spätere Berichterstattung der Financial Times vom Sonntag ergab, dass der Uber-Vorstand am Samstag zusammengetreten sei, um die Möglichkeit der Unterbreitung eines höheren Angebots zu prüfen. Die Quellen der FT gaben an, dass Uber bereits einen der größten institutionellen Investoren von Delivery Hero mit einem überarbeiteten Vorschlag von 38 Euro je Aktie kontaktiert hatte – der ebenfalls abgelehnt wurde. In der Veröffentlichung wurde außerdem darauf hingewiesen, dass mehrere Aktionäre nun Preise über 40 Euro pro Aktie anstreben, bevor sie eine mögliche Transaktion in Betracht ziehen. Uber ist derzeit der größte Einzelaktionär von Delivery Hero. Anfang dieses Monats erweiterte der Fahrdienstriese seinen Anteilsbesitz von etwa 7 % auf 19,5 % der ausstehenden Aktien. Diese signifikante Anteilserhöhung signalisierte unverkennbare strategische Ambitionen. Die jüngsten Übernahmespekulationen haben das mögliche Fusions- und Übernahmeszenario nun in den Fokus der Marktteilnehmer gerückt. Vertreter von Delivery Hero gaben an, über die Offenlegung am Samstag hinaus keine weiteren Informationen zu haben. Uber reagierte nicht auf Anfragen von Reuters nach einem Kommentar. Jede potenzielle Transaktion steht vor erheblichen Hürden. Marktanalysten haben die behördliche Genehmigung schnell als größte Herausforderung identifiziert. Jefferies betonte „eine Unzahl von Kartellrechtsfragen, die gelöst werden müssen“ und stellte fest, dass die beiden Unternehmen in 22 geografischen Märkten direkt miteinander konkurrieren, wobei neun davon in Europa angesiedelt seien. Die Aktienanalystin von Citi, Monique Pollard, bekräftigte diese Einschätzung in einer Forschungsnotiz vom Montag und wies darauf hin, dass aufgrund der operativen Überschneidungen in 17 Märkten mit kartellrechtlichen Komplikationen zu rechnen sei. Sie schlug vor, dass die Veräußerung bestimmter sich überschneidender regionaler Betriebe an alternative Käufer einen gangbaren Weg nach vorne darstellen könnte. DoorDash hat sich in diesem Szenario als weiterer potenzieller Akteur herausgestellt. Aus dem FT-Bericht vom Samstag geht hervor, dass sowohl Uber als auch DoorDash vorläufige Gespräche mit der Investorenbasis von Delivery Hero geführt haben – was auf mehrere Interessenten hindeutet. Delivery Hero sieht sich hinsichtlich der strategischen Ausrichtung zunehmendem Druck seitens seiner Aktionäre ausgesetzt. Anfang des Monats gab das Unternehmen bekannt, dass sein Vorstandsvorsitzender im März 2027 ausscheiden werde. Bis Montagmorgen lehnten sowohl Uber als auch Delivery Hero eine weitere Stellungnahme zu der Angelegenheit ab.

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