Anleger investierten letzten Monat 6,6 Milliarden US-Dollar in börsengehandelte Goldfonds, was eine deutliche Kehrtwende gegenüber dem Exodus des Vormonats darstellt

Gold-ETFs haben gerade eine der dramatischsten Kehrtwenden der letzten Zeit vollzogen. Nach einem Nettoabfluss von 12 Milliarden US-Dollar im März zogen globale goldgedeckte börsengehandelte Fonds im April 6,6 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital an.
Was hat die Umkehr ausgelöst?
Ein schwächer werdender US-Dollar machte Gold für internationale Käufer billiger. Sinkende Ölpreise fügten eine weitere Unterstützungsebene hinzu. Die Zentralbanken setzten ihre mehrjährige Goldeinkaufstour fort, wobei staatliche Käufer physische Goldreserven anhäuften.
Das Gesamtbild von Gold ist immer noch bemerkenswert
Gold hat seit Oktober 2023 um etwa 210 % zugelegt. Das Metall erlebte kürzlich eine Korrektur von 16,5 % gegenüber seinen Höchstständen, was wahrscheinlich zum Anstieg der Abflüsse im März beigetragen hat.
Der symbolisierte Goldwinkel fügt eine neue Falte hinzu
Während traditionelle Gold-ETFs ihr Comeback feierten, überstiegen die im Januar eingeführten Gold-Futures-Kontrakte von Binance ein kumuliertes Handelsvolumen von 100 Milliarden US-Dollar, wobei die Tageshöchstwerte 6,6 Milliarden US-Dollar erreichten.
Aktien-ETFs erzielten im gleichen Zeitraum einen Gewinn von 7,1 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass Gold-ETFs bei der Gewinnung von neuem Kapital nahezu gleichauf mit Aktien lagen. Digital-Asset-Fonds verzeichneten tägliche Nettoabflüsse in Höhe von 317 Millionen US-Dollar.