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Heißt es bei Bitcoin und Altcoins „Sell and Run im Mai“ oder steht eine große Rallye bevor?

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cryptonewstrend.com
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Heißt es bei Bitcoin und Altcoins „Sell and Run im Mai“ oder steht eine große Rallye bevor?

Da der Kryptowährungsmarkt dank der robusten Haltung von Bitcoin in den letzten Wochen wieder an Dynamik gewonnen hat, haben die renommierten Branchenanalysten Benjamin Cowen und Guy vom Coin Bureau kritische Einschätzungen zur Zukunft des Marktes abgegeben.

Während der Sendung war die am häufigsten gestellte Frage, ob die „Sell in May and Run“-Strategie in diesem Jahr noch gültig sei. Analyst Benjamin Cowen verglich die aktuellen Preisbewegungen von Bitcoin mit vergangenen Zyklen des „Zwischenwahljahres“. Cowen erklärte, dass die aktuelle Situation Ähnlichkeiten mit dem Zyklus 2018 aufweist, und fügte hinzu:

„Wir befinden uns jetzt seit vier Wochen im grünen Bereich. Das ähnelt stark dem Jahr 2018, als wir im Februar einen Tiefststand und im April einen höheren Tiefststand erreichten. Allerdings kommt es auf Bärenmärkten immer zu solchen Gegentrend-Rallyes. Anleger sollten sich nicht zu der Annahme verleiten lassen, dass dies eine permanente Bullensaison sei.“

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Cowen prognostiziert, dass die tatsächliche Schwäche in den Sommermonaten zum Vorschein kommen wird, insbesondere angesichts möglicher Zinserhöhungen durch die Bank of Japan. Eine weitere interessante Entwicklung auf dem Markt war die unerwartete Stagnation der Bitcoin-Dominanz. Cowen zeigte sich überrascht über den flachen Trend der Dominanz seit Jahresbeginn und führte dies auf die zunehmende Dominanz von Stablecoins zurück.

Guy vom Coin Bureau führte das Ausbleiben einer erwarteten Altcoin-Saison in diesem Zyklus auf Bitcoin-ETFs zurück. Laut Guy absorbierten Spot-Bitcoin-ETFs einen großen Teil des für Kryptowährungen bereitgestellten Kapitals und verhinderten so, dass es in andere Projekte floss.

Experten, die sich auch mit der Unsicherheit auf den Weltmärkten befassten, zeigten sich überrascht darüber, dass der S&P 500-Index trotz der Spannungen im Nahen Osten und der Energiekrise auf Rekordniveau blieb. Guy argumentierte, dass das massive Wachstum im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) die traditionellen Märkte am Leben halte, Lieferkettenkrisen und Inflationsdruck jedoch langfristig Auswirkungen haben würden.

*Dies ist keine Anlageberatung.