Japans Finanzschwergewicht arbeitet mit SBI zusammen, um die Ripple-Technologie zu nutzen

Der japanische regionale Kreditgeber Tohoku Bank hat sich mit SBI Remit zusammengetan, um seine internationalen Geldtransferdienste zu überarbeiten.
Die Zusammenarbeit, die am Mittwoch offiziell gestartet wurde, erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem viele traditionelle inländische Finanzinstitute in Japan ihre Devisenüberweisungsdienste zurückgefahren oder ganz eingestellt haben.
Vermeiden Sie regulatorischen Gegenwind
Aufgrund des zunehmenden Verwaltungsaufwands und der Ressourcenknappheit sind inländische Banken derzeit dabei, sich von internationalen Überweisungen zurückzuziehen.
Dies ist hauptsächlich auf Compliance-Kosten und System-Upgrades zurückzuführen.
Die Tohoku Bank hat eine Vereinbarung zur Weiterleitung ihrer Überweisungsnachfrage an SBI Remit unterzeichnet, um sicherzustellen, dass ihre Kunden weiterhin Zugang zu globalen Zahlungskanälen haben.
Insbesondere nutzt SBI Remit seit fast einem Jahrzehnt die Distributed-Ledger-Technologie (RippleNet) von Ripple, um grenzüberschreitende Zahlungen zu erleichtern.
Das Unternehmen war auch ein Vorreiter, wenn es um den $XRP-Token für internationale Überweisungslösungen in Japan ging. Im Juli 2021 führte das Unternehmen seinen ersten $XRP-basierten Korridor ein.
Ein demografischer Wandel
In der japanischen Präfektur Iwate, in der die Tohoku Bank ihren Hauptsitz hat, herrscht derzeit ein erheblicher inländischer Arbeitskräftemangel. Die Region ist zunehmend auf ausländische Talente angewiesen, um die lokale Industrie zu unterstützen.
Im letzten Jahrzehnt hat sich die ausländische Wohnbevölkerung in vielen Kommunen verdoppelt.
Bemerkenswert ist, dass es allein im Unternehmenszentrum Kitakami City um das 3,6-fache gestiegen ist.
Die Fähigkeit, Löhne zuverlässig in die Heimatländer zurückzuschicken, ist zu einem kritischen regionalen Problem geworden.
Durch den Zusammenschluss können regionale Kunden die Verzögerungen des traditionellen Korrespondenzbankgeschäfts umgehen. Benutzer können Übertragungsanfragen rund um die Uhr über eine Smartphone-App initiieren. Der Service unterstützt mehrere Abwicklungsmethoden in 200 Ländern, darunter direkte Bankeinzahlungen, physische Bargeldabholung usw.