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Die Zahl der Arbeitslosenansprüche geht erneut zurück, da der US-Arbeitsmarkt stabil bleibt

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Die Zahl der Arbeitslosenansprüche geht erneut zurück, da der US-Arbeitsmarkt stabil bleibt

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA ging letzte Woche zurück, was auf eine anhaltende Stabilität auf dem Arbeitsmarkt trotz geopolitischer Spannungen hindeutet. Das Arbeitsministerium meldete für die Woche bis zum 25. April 189.000 neue Anträge. Die laufenden Anträge gingen um 23.000 auf 1,785 Millionen zurück, was auf begrenzte Entlassungen schließen lässt.

Separate Daten des Conference Board zeigten, dass im April weniger Amerikaner Jobs als schwer zu bekommen ansahen, während die Wahrnehmung der Stellenverfügbarkeit weitgehend unverändert blieb. Ökonomen sagen, dass die Daten mit einer Arbeitslosenquote übereinstimmen, die im Laufe des Monats stabil blieb.

Der Inflationsdruck erschwert den Ausblick der Fed

Das Bureau of Economic Analysis berichtete, dass der PCE-Preisindex im März im Jahresvergleich um 3,5 % und im Monatsvergleich um 0,7 % gestiegen ist. Der Kern-PCE stieg im Jahresvergleich um 3,2 % und im Monatsvergleich um 0,3 %, was den Prognosen entsprach. Beide Maßnahmen erreichten ihren höchsten Stand seit Ende 2023 und blieben über dem 2 %-Ziel der Federal Reserve.

Die Ölpreise sind aufgrund der Spannungen im Nahen Osten gestiegen, wobei Rohöl der Sorte Brent über 109 US-Dollar pro Barrel gehandelt wird. Höhere Energiekosten haben die Preise für Rohstoffe wie Düngemittel und Petrochemikalien in die Höhe getrieben. Ökonomen gehen davon aus, dass diese Entwicklungen kurzfristig den Inflationsdruck verstärken könnten.

Fed-Signale und Marktreaktionen verstärken sich

Die Fed ließ die Zinssätze nach einer 8:4-Entscheidung unverändert, was die anhaltende Unsicherheit bei der Zentralbank widerspiegelt. Der Vorsitzende, Jerome Powell, betonte, dass Entscheidungen datengesteuert sein würden, was impliziert, dass die politischen Entscheidungsträger aufgrund von Inflationssorgen vorsichtig bleiben.

Aufgrund dieser Entscheidung und neuer Daten haben die Märkte ihre Erwartungen angepasst. Polymarket-Händler gehen nun davon aus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass es in diesem Jahr keine Zinssenkungen geben wird, bei 57 % liegt. Darüber hinaus sind die Erwartungen an Zinssenkungen im Jahr 2026 dramatisch zurückgegangen.

Infolgedessen reagierten die Finanzmärkte über alle Anlageklassen hinweg. Die Renditen der Staatsanleihen stiegen, wobei die 30-jährige Rendite 5 % erreichte. Auch Bitcoin sank und näherte sich der 76.000-Dollar-Marke, da strengere geldpolitische Erwartungen die Risikoanlagen belasteten.

Marktkommentator Holger Zschäptiz reagierte auf den Renditeanstieg mit „Autsch.“ Die Reaktion spiegelt genau die Ansichten vieler Krypto-Experten wider, die steigende Renditen als Hindernis für die Wertentwicklung von Bitcoin, der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung, betrachten.

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