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Kenias Finanzminister weist neue Krypto-Steueransprüche im Finanzgesetz 2026 zurück

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Kenias Finanzminister weist neue Krypto-Steueransprüche im Finanzgesetz 2026 zurück

Inhaltsverzeichnis Der kenianische Finanzminister John Mbadi wehrt sich gegen Behauptungen, dass das Finanzgesetz 2026 neue Kryptosteuern einführt. Bei einer Pressekonferenz am 25. Mai erklärte Mbadi, dass sich die Änderungen des Gesetzesentwurfs zu virtuellen Vermögenswerten ausschließlich auf die Einhaltung der Vorschriften konzentrieren. Er sagte, die Vorschläge würden Regulierungslücken im Bereich der digitalen Vermögenswerte schließen. Das Finanzministerium veröffentlichte außerdem offizielle Infografiken online, um seine Position zu untermauern und die wachsende öffentliche Besorgnis zu beruhigen. Mbadi machte seine Position während der Pressekonferenz am 25. Mai deutlich. Er sagte, das schnelle Wachstum der Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten habe Lücken im bestehenden Rechtsrahmen Kenias aufgedeckt. Das Fehlen klarer Meldepflichten hat dazu geführt, dass der Sektor weitgehend unreguliert ist. Das Finanzgesetz 2026, argumentierte er, versuche lediglich, dies zu beheben. „Der Vorschlag zielt darauf ab, Berichts- und Aufzeichnungsprinzipien, die bei traditionellen Finanz- und Geschäftsaktivitäten bereits üblich sind, auf den aufstrebenden Sektor virtueller Vermögenswerte anzuwenden“, sagte Mbadi. Er betonte, dass die Änderungen digitale Vermögenswerte an die bereits bestehende Funktionsweise traditioneller Unternehmen anpassen. Das Ziel, so behauptete er, sei Steuergerechtigkeit und nicht die Gewinnung neuer Einnahmen durch Krypto-Nutzer. Mbadi wies auch Berichte über eine neue Steuer auf die Monetarisierung digitaler Inhalte zurück. Er ging auf mehrere andere kontroverse Gerüchte ein, die online und in öffentlichen Foren kursierten. Dazu gehörten Bedenken hinsichtlich der staatlichen Überwachung privater mobiler Geldkonten. Das Finanzministerium bestätigte später, dass KRA keinen Zugriff auf M-Pesa-Konten oder persönliche Smartphone-Dateien hat. „Bestehende Datenschutz- und Datenschutzgesetze bleiben in vollem Umfang in Kraft. Daher hat KRA keinen Zugriff auf Ihr Mpesa-Konto oder Ihre Kontoauszüge“, erklärte das Finanzministerium. Mbadi fügte hinzu, dass der Gesetzentwurf der KRA oder den Strafverfolgungsbehörden keinen unkontrollierten Zugriff auf private Transaktionsdaten gewährt. Die Klarstellungen erfolgten, als die öffentliche Besorgnis über den Gesetzentwurf zunahm und gleichzeitig allgemeine Bedenken hinsichtlich der Lebenshaltungskosten aufkamen. Trotz Mbadis Zusicherungen erzählt eine unabhängige technische Überprüfung von KPMG eine andere Geschichte für Unternehmen. Das Unternehmen bestätigte, dass die direkten Einzelhandelssteuersätze für Kryptonutzer unverändert bleiben. KPMG warnte jedoch davor, dass Virtual Asset Service Provider mit deutlich höheren Betriebs- und Verwaltungskosten konfrontiert sein werden. Börsen, Depotbanken und Token-Marktplätze müssen der KRA nun umfassende Jahresberichte vorlegen. Der Gesetzentwurf verbindet Kenia auch mit internationalen Compliance-Netzwerken. Der gesetzliche Wortlaut ermöglicht es kenianischen Behörden, Transaktionsaufzeichnungen und Benutzeridentitätsdaten mit ausländischen Steuerhoheitsgebieten zu teilen. Dieser Schritt bettet Kenia in globale grenzüberschreitende Compliance-Rahmenwerke ein. Es erstellt eine permanente digitale Spur für Web3-Operationen mit mehreren Gerichtsbarkeiten. KPMG stellte außerdem fest, dass der Gesetzentwurf die Definition von „Management- und Honorargebühren“ erweitert. Der erweiterte Geltungsbereich deckt nun Interchange- und Merchant-Service-Gebühren innerhalb von Kartennetzwerken ab. Diese Änderung führt zu steuerlichen Spannungen für grenzüberschreitende Zahlungsabwickler und Fiat-zu-Krypto-Einstiegsrampen. Plattformbasierte Fintech-Betriebe können im Rahmen des Gesetzentwurfs auch mit formalisierten Mehrwertsteuerparametern konfrontiert werden. Der Finanzausschuss wird nun mündliche Stellungnahmen zusammenstellen, bevor er dem Parlament einen endgültigen Gesetzentwurf vorlegt. Die Kryptoindustrie beobachtet weiterhin, wie die auf Compliance ausgerichteten Änderungen die digitale Asset-Landschaft Kenias verändern werden.

Kenias Finanzminister weist neue Krypto-Steueransprüche im Finanzgesetz 2026 zurück