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Die Tochtergesellschaften des koreanischen Technologieriesen investieren stark in den inländischen Marktführer für digitale Währungen

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Die Tochtergesellschaften des koreanischen Technologieriesen investieren stark in den inländischen Marktführer für digitale Währungen

Drei Samsung-Tochtergesellschaften stimmten dem Kauf einer 4-prozentigen Beteiligung an Dunamu, dem Betreiber von Südkoreas größter Kryptowährungsbörse Upbit, für insgesamt 612,8 Milliarden Won (408 Millionen US-Dollar) zu, berichtete der Korea Herald.

Laut einer am Donnerstag eingereichten Meldung wird die Investmentbank Samsung Securities im Rahmen einer Bartransaktion im Wert von 306 Milliarden Won von Tochtergesellschaften des Technologiekonzerns Kakao einen Anteil von 2 % an Dunamu übernehmen. Dem Korea Herald zufolge schließen sich ihm der Kreditkartenanbieter Samsung Card und der IT-Ableger Samsung SDS an, die jeweils einen Anteil von 1 % übernehmen.

Die Deals, deren Abschluss für den 19. Juni geplant ist, bedeuten, dass Kakao in weniger als einem Monat Anteile an Dunamu im Wert von rund 1,5 Milliarden US-Dollar verkauft hat. Vor etwa zwei Wochen verkaufte das Unternehmen einen Anteil von 6,55 % für rund 1 Billion Won an das in Seoul ansässige Finanzinstitut Hana Bank, gefolgt von einem Anteil von 600 Milliarden Won an Hanwha Investment and Securities.

Wie viele Technologiegiganten hat Kakao durch seine „Kanana“-KI-Modelle und Partnerschaften mit OpenAI künstliche Intelligenz zu einem zunehmend zentralen Bestandteil seiner Strategie gemacht. Da sich der Kryptowährungsmarkt in einer anhaltenden Abwärtsstimmung befindet, tritt Krypto bei den Investitionsprioritäten vieler großer Unternehmen gegenüber KI in den Hintergrund.

Samsung, das größte Unternehmen in Südkorea, ist seit mehreren Jahren aktiv in der Kryptobranche tätig und hat 2019 sein Digital Asset Wallet eingeführt.

Die Aktien von Samsung Securities fielen am Donnerstag um 2,7 %, Samsung SDS fielen um 5 % und Samsung Card legte um 0,21 % zu. Kakao gab um 1 % nach.

Die Unternehmen hatten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht auf eine Anfrage von CoinDesk nach einem Kommentar geantwortet.

Die Tochtergesellschaften des koreanischen Technologieriesen investieren stark in den inländischen Marktführer für digitale Währungen