Rechtsstreit um konkurrierende digitale Sammlerstücke geht zu Ende, da Bored Ape Creators eine Einigung erzielen

Yuga Labs hat seine Klage gegen die Künstler Ryder Ripps und Jeremy Cahen wegen angeblicher Nachahmung seiner nicht fungiblen Token (NFTs) aus der Bored Ape Yacht Club-Sammlung beigelegt.
Die Vereinbarung beendet einen zweijährigen Streit darüber, ob das Projekt des Paares, das Bored Ape-Bilder wiederverwendete, die Grenze von Satire zu Markenverletzung überschritten hat.
Laut einer beim kalifornischen Bundesgericht eingereichten Klageschrift würden die vorgeschlagenen Gerichtsbeschlüsse Ripps und Cahen dauerhaft von der Nutzung der Marken und Bilder von Yuga verbieten. Die Bedingungen des Vergleichs wurden nicht bekannt gegeben.
Die Bored Ape-Kollektion von Yuga wurde während der Blütezeit des Marktes zu einer der bekanntesten $NFT-Marken. Das Unternehmen klagte im Jahr 2022 und behauptete, Ripps und Cahen hätten ähnliche Token in ihrer RR/BAYC-$NFT-Sammlung verkauft und durch die Verwirrung der Käufer Millionen verdient. Die Angeklagten argumentierten, ihre Arbeit sei eine satirische Reaktion auf die eigentliche Sammlung des Bored Ape Yacht Club.
Ein Bezirksrichter stellte sich zunächst auf die Seite von Yuga und sprach Schadensersatz und Gebühren in Höhe von fast 9 Millionen US-Dollar zu. Doch ein Berufungsgericht hob dieses Urteil später auf und forderte, dass eine Jury darüber entscheiden sollte, ob Käufer tatsächlich in die Irre geführt wurden. Der Vergleich vermeidet diesen Prozess.