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Marktexperte Joshua Lim schlägt Alarm, da Bitcoin-Futures auf das Potenzial für einen starken Preisverfall hinweisen

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cryptonewstrend.com
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Marktexperte Joshua Lim schlägt Alarm, da Bitcoin-Futures auf das Potenzial für einen starken Preisverfall hinweisen

Akteure und Zahlen: Joshua Lim (FalconX) schätzt, dass 1,7 Millionen BTC im Wert von 127 Milliarden US-Dollar Quantenangriffen ausgesetzt sind.

Daten und Signale: Die Analyse vom 16. April zeigt, dass bei Derivaten und langfristigen Optionen vor der Aktivität in der Kette Warnsignale angezeigt werden.

Marktszenarien: Ein institutioneller Hard Fork könnte massive Liquidationen und beispiellose Preisvolatilität auslösen.

Die Einführung des Quantencomputings ist die größte technische und politische Herausforderung auf dem Kryptowährungsmarkt. Joshua Lim, Co-Leiter der Märkte bei FalconX, erklärte, dass sich das Quantenrisiko bei Bitcoin zunächst auf den Derivatemärkten manifestieren werde.

1/ Ich habe die meiste Zeit der letzten Wochen seit den Veröffentlichungen von Google und Caltech damit verbracht, über handelbare Auswirkungen im Zusammenhang mit Quantencomputing und kryptospezifisch nachzudenken, was mit dem Markt um den Q-Day herum passiert pic.twitter.com/nNBuMjwU9x

– Joshua Lim (@joshua_j_lim) 16. April 2026

Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels wurde Bitcoin bei rund 75.024 US-Dollar gehandelt, während der Sektor analysiert, wie Satoshi Nakamotos 1,1 Millionen US-Dollar BTC geschützt werden können. Das Volumen der Optionen und die Ausrichtung langfristiger „Puts“ spiegeln bereits den Bedarf an Schutz vor extremen systemischen Ereignissen wider.

Typischerweise kam es zu Abspaltungen wie der im Jahr 2017 in einem Einzelhandelsmarkt von 45 Milliarden US-Dollar. Allerdings hätte ein solches Ereignis unter dem Quantenrisiko in Bitcoin bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 1,5 Billionen US-Dollar weitaus drastischere Folgen.

Lim argumentiert, dass das Problem nicht nur mathematischer Natur ist; es ist zutiefst gesellschaftspolitisch. Die Gemeinschaft muss entscheiden, ob sie alte Münzen durch Governance vernichtet oder einem staatlichen Akteur mit Quantenmacht erlaubt, zu versuchen, diese inaktiven Vermögenswerte zu beanspruchen.

Das Satoshi-Dilemma und die Marktstabilität

Ein Übergang zur Post-Quanten-Kryptographie ist durch Vorschläge wie BIP 361 technisch denkbar. Dennoch bleibt das Schicksal der Münzen aus der „Satoshi-Ära“ das große Fragezeichen, das den Preis drücken könnte, wenn sie umsteigen würden.

Wenn diese Mittel vor dem „Q-Day“ verdrängt würden, würde der Markt die Wahrscheinlichkeit eines massiven Ausverkaufs sofort neu anpassen. Bleiben sie hingegen statisch, werden sie zu einem Kopfgeld für jede Entität, die es schafft, die aktuelle elliptische Kurve zu durchbrechen.

Im Gegensatz zur Vergangenheit wird das Ökosystem heute von Institutionen, ETFs und an der CME notierten Futures dominiert. Diese professionalisierte Struktur bedeutet, dass Anleger bei jedem Anzeichen von Instabilität in den Konsensregeln des Netzwerks versuchen werden, ihre Hebelwirkung abzubauen.

Händler sollten bestimmte technische Indikatoren überwachen, einschließlich des Optionsversatzes und der Basis langfristiger Futures. Der Experte behauptet, dass diese Metriken normalerweise komprimiert oder invertiert werden, wenn der Markt eine Kettenfragmentierung oder eine kritische Schwachstelle erwartet.

Die Auswirkungen des Quantencomputings auf die Blockchain werden keine plötzliche Überraschung sein, sondern ein schmerzhafter Übergang, der sich in den Finanzmärkten widerspiegelt. Die Überlebensfähigkeit von Bitcoin wird sowohl von seiner politischen Agilität als auch von seiner technischen Robustheit abhängen.