Marktexperte schlägt Alarm: Auf den Bitcoin-Anstieg im Frühjahr könnte ein Absturz im Sommer folgen

Während der Markt für Kryptowährungen eine Reihe von Preisschwankungen erlebt, schlägt Analyst Aaron Dishner Alarm und warnt Anleger davor, sich vom jüngsten Aufwärtstrend des Bitcoin-Preises täuschen zu lassen. Laut Dishner ist es unwahrscheinlich, dass die im April beobachtete Rallye eine Umkehr des Bärenmarktes signalisiert, sondern eher eine vorübergehende Erholungsrallye, die einem stärkeren Abschwung in den kommenden Monaten vorausgehen könnte. Durch die Analyse historischer Muster und technischer Indikatoren hat Dishner einen wiederkehrenden Trend identifiziert, bei dem der Markt im April eine kurze Atempause erfährt, auf den dann im Mai und Juni ein stärkerer Rückgang folgt. Er glaubt, dass dieses Phänomen in den „Bodenjahren“ besonders ausgeprägt ist, einem Zyklus, den der Kryptowährungsmarkt derzeit zu durchlaufen scheint.
Dishners Warnungen basieren auf seiner Untersuchung des Better Crypto Calendar, einem Tool, das die monatliche Leistung von Bitcoin, Ethereum und dem breiteren Kryptowährungsmarkt verfolgt. Die Daten deuten darauf hin, dass die zugrunde liegende Abwärtsstruktur trotz des jüngsten Preisanstiegs intakt bleibt und Anleger bei der Interpretation kurzfristiger Gewinne Vorsicht walten lassen sollten. Als klassisches Beispiel für Marktmanipulation unter Bedingungen geringer Liquidität nennt Dishner den jüngsten Preisanstieg von 4,3 %, der umgehend wieder rückgängig gemacht wurde. Er geht davon aus, dass es im April zu ähnlichen „Fake-outs“ kommen wird, die möglicherweise ahnungslose Anleger in die Falle locken.
In einer Erklärung auf Er prognostiziert, dass der Preis von Bitcoin die Spanne von 70.000 bis 80.000 US-Dollar testen könnte, ein Niveau, das Privatkäufer anlocken könnte, die von einer Trendwende profitieren möchten. Dishner warnt jedoch davor, dass genau dieser Enthusiasmus eine Bullenfalle so effektiv macht, da sie dazu führen kann, dass Anleger auf der Grundlage flüchtiger Marktbewegungen vorschnelle Entscheidungen treffen.
Um seinen pessimistischen Ausblick zu untermauern, zitiert Dishner das traditionelle Finanzsprichwort „Verkaufen Sie im Mai und gehen Sie weg“, was offenbar mit seinen Erwartungen für den Markt in diesem Jahr übereinstimmt. Er weist darauf hin, dass es in den Tiefstjahren oft zu einem Aufschwung im April kommt, gefolgt von einem deutlicheren Rückgang im Mai und Juni und einem möglichen zweiten Aufschwung im Juli. Allerdings ist dieser Aufschwung davon abhängig, dass zuerst ein größerer Drawdown eintritt.
Durch seine Analyse des On-Balance-Volumens und des TBO-Indikators hat Dishner festgestellt, dass es bei der aktuellen Rally trotz des jüngsten Preisanstiegs an echtem Kaufdruck mangelt. Darüber hinaus sind in längeren Zeiträumen Warnungen vor einer Divergenz des Fresh Trending Breakout aufgetaucht, was darauf hindeutet, dass im Mai und Juni niedrigere Preistiefs bevorstehen könnten. Dishners primäres Abwärtsziel für Bitcoin liegt bei 49.000 US-Dollar, sollte das Unterstützungsniveau von 60.000 US-Dollar nicht halten.
Angesichts dieser Erkenntnisse rät Dishner Händlern, geduldig und diszipliniert zu bleiben und der Versuchung zu widerstehen, in einem volatilen Markt kurzfristige Gewinne zu erzielen. Stattdessen empfiehlt er, auf eine bärische Bestätigung zu warten, bevor man große Positionen eingeht, da Tiefstjahre wertvolle langfristige Akkumulationschancen für diejenigen schaffen können, die mit falschen Signalen und Marktturbulenzen umgehen können. Durch einen vorsichtigen und informierten Ansatz können Anleger ihr Risiko minimieren und ihr Erfolgspotenzial auf dem Kryptowährungsmarkt maximieren.