Die Aktie von Marvell (MRVL) steigt auf einen neuen Rekord, bevor die Quartalsergebnisse sinken

Inhaltsverzeichnis Marvell Technology (MRVL) erreicht einen weiteren Rekordhöchststand vor dem Quartalsbericht Marvell Technology, Inc., MRVL-Aktien von Marvell Technology beendeten die Handelssitzung am Donnerstag bei 190,69 US-Dollar und verzeichneten damit den 15. Rekordschlusskurs des Unternehmens im Jahr 2026. Während des Intraday-Handels kletterte die Aktie auf bis zu 194,58 US-Dollar und erreichte damit einen weiteren Allzeithoch. Dieser jüngste Meilenstein krönt einen bemerkenswerten Erfolg des Halbleiterherstellers. Die Aktie ist seit Anfang 2026 um 125 % gestiegen und hat in den letzten zwölf Monaten eine atemberaubende Rendite von 209 % erzielt. Die Rallye spiegelt die starke Nachfrage der Cloud-Infrastrukturgiganten nach Marvells maßgeschneiderten Siliziumlösungen wider. Große Hyperscaler wie Amazon und Microsoft setzen die Chips von Marvell ein, um ihre KI-Computing- und Cloud-Services-Plattformen zu betreiben. Darüber hinaus hat sich die optische Netzwerkabteilung von Marvell zu einem wichtigen Umsatzkatalysator entwickelt, da Rechenzentrumsbetreiber ihre Verbindungsinfrastruktur aufrüsten, um KI-Arbeitslasten zu bewältigen. Die Stimmung der Analysten ist immer optimistischer geworden. Die Bank of America hat kürzlich ihre Preisprognose von 125 auf 200 US-Dollar angehoben und MRVL zu einer ihrer „Top-Pick“-Empfehlungen erklärt. Die Investmentbank hob die Dynamik bei optischen Netzwerken, die weit verbreitete Einführung kundenspezifischer Chips und die ihrer Meinung nach umsichtige Annahme einer Umsatzsteigerung für Marvells Zusammenarbeit mit Microsoft Azure hervor. In der Analyse der BofA wurden auch eine potenzielle Partnerschaft mit Google und beschleunigte Investitionsausgaben von Hyperscale-Cloud-Anbietern als Katalysatoren genannt, die „dem Rechenzentrumsgeschäft Auftrieb verleihen dürften“. Mehrere andere Wall-Street-Unternehmen haben ihre Prognosen aktualisiert. Wells Fargo erhöhte sein Kursziel mit der Begründung, dass „eine erhebliche Expansion von AWS Trainium bevorsteht“. Evercore ISI erhöhte seine Prognose aufgrund der verstärkten Investitionen in die KI-Infrastruktur. Citi erhöhte seine Prognose ebenfalls deutlich vor der bevorstehenden vierteljährlichen Veröffentlichung. Institutionelle Anleger halten derzeit 83,51 % des Eigenkapitals des Unternehmens. Die Vanguard Group baute ihre Position im letzten Quartal um 23,5 % aus und erhöhte ihren Gesamtbestand auf 79,6 Millionen Aktien. Ameriprise Financial erhöhte seinen Anteil um 59,7 % und fügte seinem Portfolio über 6,2 Millionen Aktien hinzu. Franklin Resources erhöhte seinen Anteil um 47 %, während Van ECK Associates seinen Anteil um 12,1 % erhöhte. In jüngster Zeit hat Fideuram Intesa Sanpaolo Private Banking eine neue Position im Wert von rund 1,56 Millionen US-Dollar aufgebaut. Diese anhaltende institutionelle Akkumulation signalisiert weit verbreitetes Vertrauen in die Anlagethese von MRVL, während die Gewinnmitteilung näher rückt. Marvell wird voraussichtlich am 27. Mai die Finanzergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 bekannt geben. Das Management hat für das erste Quartal einen Gewinn pro Aktie zwischen 0,74 und 0,84 US-Dollar prognostiziert. Zum Vergleich: Das Unternehmen erzielte im letzten Quartal (Q4 des Geschäftsjahres 2026) einen Gewinn je Aktie von 0,80 US-Dollar bei einem Umsatz von 2,22 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Wall Street knapp. Dieser Umsatz stellte ein Wachstum von 22,1 % gegenüber dem Vorjahr dar. Der Fokus der Anleger wird sich auf Fortschrittsaktualisierungen bezüglich der Microsoft Azure-Chip-Vereinbarung, etwaige Offenlegungen zu einer möglichen Zusammenarbeit mit Google und zukunftsgerichtete Prognosen für Einnahmen aus optischen Netzwerken konzentrieren. Das Unternehmen verfügt mittlerweile über eine Marktkapitalisierung von rund 171 Milliarden US-Dollar. Sein gleitender 50-Tage-Durchschnitt liegt bei 132,70 US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem aktuellen Handelsniveau, was die Geschwindigkeit des jüngsten Preisanstiegs unterstreicht. Da 27 Analysten ihre Kaufempfehlung beibehalten und nur acht eine neutrale Position vertreten, ist die Konsensmeinung im Bericht vom 27. Mai ausgesprochen optimistisch.