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Massenexodus trifft alternative Blockchain, da besorgniserregende Trends auftauchen

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Massenexodus trifft alternative Blockchain, da besorgniserregende Trends auftauchen

Die Kryptowährungslandschaft wurde von einer neuen Welle der Besorgnis über die Sicherheit der kettenübergreifenden Infrastruktur erschüttert, ausgelöst durch den jüngsten KelpDAO-Verstoß. Als Reaktion darauf ist ein bedeutender Wandel im Gange, da sich zahlreiche Protokolle dafür entscheiden, LayerZero zugunsten des von Chainlink entwickelten Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP)-Systems aufzugeben. Branchenberichte deuten darauf hin, dass Vermögenswerte in Höhe von unglaublichen 4 Milliarden US-Dollar derzeit von LayerZero zu Chainlink CCIP migriert werden oder bereits übertragen wurden, was den Ernst der Lage verdeutlicht.

Das DeFi-Protokoll Lombard ist das jüngste Mitglied dieser Abwanderung, nachdem es nach dem KelpDAO-Angriff im Wert von 292 Millionen US-Dollar am 16. Mai eine umfassende interne Sicherheitsüberprüfung durchgeführt hat. Infolgedessen hat das Unternehmen seine Entscheidung bekannt gegeben, die Verwendung von LayerZero einzustellen und Bitcoin-gestützte Vermögenswerte im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar in die sicherere Chainlink CCIP-Infrastruktur zu verlagern. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Anstrengung von Lombard, der Übertragung von Vermögenswerten an eine Reihe von Netzwerken, darunter Solana, Etherlink, Berachain, Corn und TAC, Priorität einzuräumen.

In einer bemerkenswerten Entwicklung wird Lombard zwei neue Bitcoin-gestützte Token einführen, LBTC und BTC.b, die das Chainlink CCIP-Framework nutzen. Das Protokoll hat außerdem Pläne bestätigt, die Abhängigkeit von LayerZero auf den Morph- und Swell-Plattformen vollständig einzustellen. Die Entscheidung für die Einführung von Chainlink CCIP wurde Berichten zufolge auf die robusten Sicherheitsfunktionen des Protokolls zurückzuführen, darunter unabhängige Knotenbetreiber, einen integrierten Mechanismus zur Ratenbegrenzung und eine geprüfte Infrastruktur. Darüber hinaus wird Lombard den Cross-Chain-Token-Standard von Chainlink integrieren und so nahtlose Cross-Chain-Asset-Transfers über ein „Burn-and-Mint“-Modell ermöglichen.

Dieser Trend gilt nicht nur für Lombard, da mehrere andere prominente Akteure, darunter Kelp DAO, Solv Protocol, Re und die Kryptowährungsbörse Kraken, bereits ähnliche Umstellungen vorgenommen haben. Diese Schritte führten insgesamt zur Migration von Vermögenswerten in Höhe von etwa 4 Milliarden US-Dollar. Johann Eid, Direktor für Geschäftsentwicklung bei Chainlink Labs, hat sich zu diesem Thema geäußert und festgestellt, dass die Branche eine erhebliche Welle der „Sicheren-Hafen-Migration“ erlebt. Da sich der Kryptowährungssektor weiter weiterentwickelt, dürfte die Betonung einer robusten Sicherheitsinfrastruktur weiterhin oberste Priorität haben.

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