Riesiger Bitfinex-Wal füllt seine Taschen, während der BTC-Preis auf 67.000 US-Dollar einbricht

Ein bekannter Bitcoin-Händler an der Kryptowährungsbörse Bitfinex baut trotz eines starken Abschwungs am Spotmarkt aggressiv massive Positionen auf. Danny Scott, CEO von CoinCorner, hat festgestellt, dass ein historisch korrekter Bitfinex-Wal die Marktindikatoren vertikal verschoben hat.
Scotts Kommentar bezieht sich direkt auf die Margin-Daten der Börse. BTCUSDLONGS ist vertikal über die 87.000-Marke gestiegen. Dies deutet darauf hin, dass ein vermögender Marktteilnehmer aggressiv gehebelte Long-Positionen eröffnet.
Eine scharfe Korrektur
Die aggressive Ansammlung von Walen kommt zu einer Zeit, in der Bitcoin eine starke Abwärtskorrektur erfährt und um 5,89 % abstürzt und ein Intraday-Tief von 67.166,39 $ erreicht.
Der digitale Vermögenswert brach deutlich unter die wichtige psychologische Unterstützungsmarke von 70.000 US-Dollar ein, da sich die rückläufige Stimmung an den Handelsplätzen rasch verstärkte.
Der Kassapreisrückgang wurde durch eine starke Flut am Derivatemarkt beschleunigt, die langfristige Liquidationen in Höhe von über 431 Millionen US-Dollar auslöste.
Dies geschah nach dem Bericht über Saylors Strategie, Teile ihrer Bitcoin-Zuteilungen zu verkaufen.
Makrodruck und die Entkopplung von KI und Aktien
Der Abschwung verdeutlicht eine zunehmende strukturelle Entkopplung zwischen digitalen Vermögenswerten und traditionellen Finanzmärkten.
Der S&P 500 verzeichnete kürzlich seine neunte positive Woche in Folge, und der Nasdaq Composite stieg im Monatsverlauf um 8 %; Der Kryptomarkt hat das Risikoumfeld vollständig übersprungen.
Nach Angaben des digitalen Asset-Handelsunternehmens Wintermute stützen sich traditionelle Aktien derzeit auf eine robuste Unternehmensgewinnentwicklung, die ausschließlich auf Ausgaben für künstliche Intelligenz zurückzuführen ist.
Technologieunternehmen erzielen tatsächliche Einnahmen aus der KI-Infrastruktur. Kryptowährungen, denen es an jeglichem zugrundeliegenden Narrativ über Unternehmensgewinne mangelt, sind nach wie vor den negativen makroökonomischen Faktoren ausgesetzt, die die traditionellen Märkte derzeit lieber ignorieren.
Dieser makroökonomische Gegenwind wird durch klebrige US-Inflationsdaten verursacht. Der jüngste Bericht über die persönlichen Konsumausgaben (PCE) zeigte eine hohe Gesamtinflation von 3,8 %.
Dieses herausfordernde makroökonomische Umfeld hat sich direkt auf die institutionellen Kapitalflüsse ausgewirkt. Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten an einem Tag einen Abfluss von 483,8 Millionen US-Dollar und verlängerten damit eine zweiwöchige Phase ohne Nettozuflüsse. Insgesamt verloren die börsengehandelten Bitcoin- und Ethereum-Fonds innerhalb von 10 Tagen zusammen 2 Milliarden US-Dollar.