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Riesiger chinesischer Kryptowal: „Der Markt hat die Schließung der Straße von Hormus noch nicht vollständig eingepreist“

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cryptonewstrend.com
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Riesiger chinesischer Kryptowal: „Der Markt hat die Schließung der Straße von Hormus noch nicht vollständig eingepreist“

Garrett Jin, ein bekannter Wal auf dem Kryptowährungsmarkt, hat eine bemerkenswerte Analyse der globalen Märkte veröffentlicht. In seiner Einschätzung argumentierte Jin, dass die Ölpreise nicht nur eine Folge des Krieges zwischen Iran und den USA seien, sondern ein grundlegender Faktor für den Krieg selbst.

Laut Jin steht Öl zwar im Mittelpunkt der heutigen geopolitischen Konflikte, doch alle Finanzvariablen wie Aktien, Anleihen, Kryptoanlagen und sogar die Politik der Zentralbanken werden tatsächlich von den „nachgelagerten“ Auswirkungen der Ölpreise geprägt. Der Analyst stellt fest, dass Anleger, die die Richtung der Ölpreise genau vorhersagen können, auch die allgemeine Richtung der globalen Märkte genau erkennen können. Die Analyse stellt fest, dass die wochenlange Sperrung der Straße von Hormus noch nicht vollständig in den Märkten eingepreist ist. Jin gibt an, dass sich der Konflikt von einem zunächst erwarteten begrenzten Lufteinsatz zu einem längeren Zermürbungskrieg entwickelt habe. Der Einsatz von US-Bodentruppen in der Region schwächt die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Lösung, und es wird davon ausgegangen, dass sich der Konflikt zu einem längerfristigen und kostspieligen Prozess entwickelt.

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Laut Jin besteht die Strategie Irans nicht darin, einen direkten militärischen Sieg zu erringen, sondern darin, die Washingtoner Regierung zum Nachgeben zu zwingen, indem der Krieg so kostspielig wie möglich gemacht wird. Es wird erwartet, dass dies zu einem strukturellen Aufwärtstrend der Ölpreise und nicht nur zu vorübergehenden Spitzen führen wird. Der Analyst argumentiert, dass das wahrscheinlichste Szenario ein längerer Zermürbungskrieg sei, der im Einklang mit den Interessen der USA stehe. In diesem Szenario könnten hohe Ölpreise die weltweite Energienachfrage nach Nordamerika verlagern und die US-Inlandsproduktion ankurbeln. Jin argumentiert außerdem, dass die Märkte die Existenz des Krieges eingepreist hätten, aber noch nicht seine Dauer.

Andererseits zeigen auch Daten des Prognosemarktes Polymarket, dass die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Beendigung des Konflikts gering ist. Diesen Daten zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit eines Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran bis Ende dieses Monats bei 18 %, während diese Wahrscheinlichkeit für Ende Mai bei 34 % und für Ende Juni bei 46 % liegt.

*Dies ist keine Anlageberatung.