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Michael Burry nimmt Palantir (PLTR) mit anthropischer Warnung ins Visier – Analyst schlägt zurück

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cryptonewstrend.com
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Michael Burry nimmt Palantir (PLTR) mit anthropischer Warnung ins Visier – Analyst schlägt zurück

Inhaltsverzeichnis Die Aktien von Palantir gerieten am Donnerstag unter deutlichen Abwärtsdruck und fielen um 7,3 %, nachdem Michael Burry – der legendäre Investor, der in „The Big Short“ verewigt wurde – in den sozialen Medien eine Warnung ausgesprochen hatte, dass Anthropic „das Mittagessen von Palantir auffrisst“. Die Aussage löste Schockwellen in einem Markt aus, der sich ohnehin Sorgen über die Bedrohung durch den Wettbewerb im Bereich der KI-gestützten Unternehmenssoftware macht. Burrys pessimistische Haltung gegenüber Palantir ist ein wiederkehrendes Thema. Palantir Technologies Inc., PLTR Obwohl Burry den Beitrag kurz nach seiner Veröffentlichung entfernte, hatte die Marktreaktion bereits stattgefunden. Der Wachstumskurs von Anthropic war geradezu bemerkenswert. Das Unternehmen für künstliche Intelligenz verzeichnete einen sprunghaften Anstieg seines jährlichen wiederkehrenden Umsatzes von 9 Milliarden US-Dollar zu Beginn des Jahres 2026 auf 30 Milliarden US-Dollar – Zahlen, die in der Branche für großes Aufsehen sorgten. Wir glauben, dass die Annahme, dass Anthropic das Mittagessen von PLTR isst (verstärkt durch Michael Burrys inzwischen gelöschten Beitrag auf Core-KI-Gewinner und Technologieführer🐂 – Dan Ives (@DivesTech) 9. April 2026 Daniel Ives von Wedbush Securities lieferte eine energische Gegenargumentation. Er bezeichnete Burrys Perspektive als „falsche Sichtweise und fiktive Erzählung“ und bekräftigte gleichzeitig seine Outperform-Bewertung sowie ein Kursziel von 230 US-Dollar für PLTR. Laut Ives schließen sich die Expansion von Anthropic und Palantirs Dynamik nicht gegenseitig aus. Er verwies auf die Leistung von Palantir im vierten Quartal 2025 als unterstützenden Beweis: Die Einnahmen aus dem US-Handelssektor stiegen im Jahresvergleich um 137 %, während die Einnahmen der US-Regierung um 66 % stiegen. Der Gesamtumsatzanstieg erreichte im letzten Zwölfmonatszeitraum 56 %. Die Bruttogewinnmargen blieben mit 82 % robust, eine Kennzahl, die InvestingPro als bedeutende Wettbewerbsstärke hervorhob. Ives behauptete, dass der echte Wettbewerbsvorteil von Palantir in einem anderen Bereich liegt als der von Anthropic. Der Verteidigungsgraben des Unternehmens konzentriert sich auf Dateninfrastruktur und Ontologiefähigkeiten – und nicht auf die Technologie großer Sprachmodelle. Seiner Einschätzung nach gefährdet Claude von Anthropic diesen grundlegenden Vorteil nicht. Tatsächlich geht Ives davon aus, dass sich die Einführung von KI in Unternehmen dank der allgemeinen Bewegung für künstliche Intelligenz beschleunigt, was Palantir eher zugutekommt als schadet. Ives positionierte Palantir als „im Epizentrum der führenden Unternehmen der KI-Revolution“ und betonte, dass sein AIP-Produktvorteil weiterhin „unübertroffen“ sei. Der Verkaufsdruck auf PLTR am Donnerstag ging über Burrys Kommentar hinaus. Anthropic hatte außerdem eine neue Lösung vorgestellt, die sich auf Multi-Agenten-Orchestrierungsfunktionen konzentriert, was zu größerer Nervosität in der gesamten Softwarebranche beitrug. Die Gesamtbewertung von The Street für Palantir lautet Moderater Kauf, abgeleitet aus 14 Kaufempfehlungen, 5 Halten-Ratings und 2 Verkaufsaufrufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 194,61 $, was auf eine potenzielle Aufwertung von etwa 49 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau hindeutet. PLTR wechselt derzeit bei etwa 130,47 US-Dollar den Besitzer, was einer Marktkapitalisierung des Unternehmens von 312 Milliarden US-Dollar entspricht. Seit Jahresbeginn ist die Aktie um etwa 27 % zurückgegangen. Rosenblatt hält auch an seiner Kaufempfehlung für Palantir fest und weist auf mögliche Katalysatoren der Golden Dome Missile Shield-Initiative hin, die nach Berichten des Wall Street Journal bereits in der Anfangsphase eine Finanzierung in Höhe von 185 Milliarden US-Dollar erfordern könnte. Das Unternehmen hat außerdem seine strategische Allianz mit Bain & Company vertieft und eine Zusammenarbeit mit Moder zur Entwicklung einer KI-gesteuerten Hypothekenbetriebsplattform aufgebaut, wobei Freedom Mortgage als erster Pilotpartner fungiert.