Michael Saylor sagt, der 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin sei vorbei, aber das ist eine gute Sache für den Preis

Michael Saylor, der Gründer und Vorstandsvorsitzende von Strategy, hat erklärt, dass der traditionelle vierjährige Halbierungszyklus von Bitcoin ($BTC) vorbei ist, und betrachtet diese Verschiebung als einen letztendlich positiven Schritt für den Preis der Kryptowährung. Er argumentierte, dass $BTC nun weltweite Akzeptanz erreicht habe und dieser Übergang eine reifere Phase markiert, die einen stärkeren und gleichmäßigeren Preisanstieg für die Flaggschiff-Kryptowährung unterstützen könnte.
Warum der Abschluss des 4-Jahres-Zyklus von Bitcoin den Preis ankurbeln könnte
In einem X-Beitrag vom 4. April gab Saylor bekannt, dass „Bitcoin gewonnen hat“, was darauf hindeutet, dass die Kryptowährung offiziell ihre dominierende Stellung im globalen Finanzsystem gesichert hat. Er erklärte, dass die Welt $BTC inzwischen weitgehend als eine Form des digitalen Kapitals akzeptiert, was die tiefe Integration der Kryptowährung als Zahlungs- und Investitionsmittel für alltägliche Benutzer widerspiegelt.
Der Gründer von Strategy argumentierte weiter, dass der vierjährige Marktzyklus von Bitcoin zu Ende sei und dass die Preisbewegungen nun von den Kapitalzuflüssen und -abflüssen von Institutionen und Investoren bestimmt würden. Diese Verschiebung scheint $BTC allmählich von den scharfen Bullen- und Bärenmarktmustern zu entfernen, die mit früheren Halbierungszyklen verbunden sind.
Saylor fügte außerdem hinzu, dass das Wachstum von Bitcoin in den kommenden Jahren weitgehend von traditionellen Bankkrediten und neuen digitalen Kreditkanälen abhängen wird. Es wird erwartet, dass diese Finanzierungsquellen eine größere Rolle dabei spielen werden, wie schnell und wie stark der Wert von Bitcoin in Zukunft wachsen könnte. Darüber hinaus könnte die Einführung etablierter Finanzinstrumente dazu beitragen, die Preisentwicklung von $BTC zu stabilisieren, die oft von Spekulationen und Volatilität beeinflusst wird.
Zum Abschluss seines Beitrags warnte Saylor, dass die größten Risiken von schlechten Ideen ausgehen, die zu unnötigen oder schädlichen Änderungen am Bitcoin-Protokoll führen. Er warnte davor, dass solche fehlgeleiteten Updates dem Netzwerk schaden könnten, wenn sie sich durchsetzen könnten. Im Wesentlichen fordert der Gründer von Strategy Entwickler und Benutzer dazu auf, das Protokoll vor unklugen Änderungen zu schützen, um weiteres Wachstum und Erfolg zu gewährleisten.
$BTC-Kritiker wehrt sich gegen Saylors Bemerkungen
Der Weltökonom und Bitcoin-Kritiker Peter Schiff reagierte direkt auf Saylors Beitrag und wehrte sich gegen die Bemerkungen. Er argumentierte, dass jeder angebliche Konsens über den Status von $BTC als digitales Kapital nur in Saylors Kopf bestehe. Schiff stimmte jedoch zu, dass die Kapitalflüsse letztendlich die Preisrichtung von Bitcoin bestimmen werden.
Der Kritiker warnte, dass der Preis deutlich sinken werde, wenn schließlich Kapital aus $BTC abfließt. Seine Kommentare spiegeln eine anhaltende Skepsis gegenüber den langfristigen Aussichten von Bitcoin und seinem Status als „digitales Gold“ oder Wertaufbewahrungsmittel wider.
Während Saylor nach wie vor ein starker Befürworter von $BTC ist und die Kryptowährung durch seine Strategie konsequent anhäuft, kritisiert Schiff weiterhin den Vermögenswert und vergleicht ihn oft mit Gold. In einem seiner letzten Beiträge stellte der Ökonom fest, dass Bitcoin kürzlich über 70.000 US-Dollar kletterte, aber sofort von einer Welle von Verkaufsdruck getroffen wurde, was zu einem starken Rückgang führte. Er betonte, dass das Aufwärtspotenzial von $BTC derzeit begrenzt zu sein scheint, während das Abwärtsrisiko weiterhin erheblich ist – ein Ausblick, der seiner Meinung nach das genaue Gegenteil von Gold ist.
$BTC wird auf dem 1D-Chart bei 68.963 $ gehandelt | Quelle: BTCUSDT auf Tradingview.com
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