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Die Aktie von Micron (MU) stürzt innerhalb einer Woche um 17 % ab, da Analysten ihre Ziele auf 1.100 US-Dollar anheben

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Die Aktie von Micron (MU) stürzt innerhalb einer Woche um 17 % ab, da Analysten ihre Ziele auf 1.100 US-Dollar anheben

Inhaltsverzeichnis Wall Street-Analysten behalten ihre optimistische Haltung gegenüber Micron (MU) bei, obwohl die Halbleiteraktie eine brutale Woche erlebte – sie stürzte allein in der Montagssitzung um mehr als 7 % ab und verlor an fünf aufeinanderfolgenden Handelstagen über 17 %. Micron Technology, Inc., MU Der Ausverkauf folgt einem Rekordhoch, das etwa zwei Wochen zuvor erreicht wurde. Trotz der jüngsten Turbulenzen sind die MU-Aktien seit Jahresbeginn im Jahr 2026 weiterhin um über 140 % gestiegen und haben sich in den letzten zwölf Monaten mehr als versiebenfacht, was auf das explosionsartige Wachstum der Nachfrage nach Speicherchips durch Investitionen in die KI-Infrastruktur zurückzuführen ist. Der starke Rückgang am Montag wurde teilweise auf die zunehmenden Bedenken hinsichtlich einer möglichen Arbeitsniederlegung bei Samsung Electronics zurückgeführt. Samsung-Mitarbeiter drängen auf Bonuszahlungen in Höhe von 15 % des Betriebsgewinns und haben eine Generalstreikwarnung für den Zeitraum vom 21. Mai bis 7. Juni ausgesprochen. Nach Schätzungen von Jefferies könnte eine vollständige Arbeitsniederlegung etwa 3 % der weltweiten Produktionskapazität für Speicherchips streichen. Der südkoreanische Premierminister Kim Min-seok warnte davor, dass nur ein Tag der Schließung der Samsung-Halbleiterfabriken Verluste in der Größenordnung von einer Billion Won verursachen könnte – das entspricht etwa 667,6 Millionen US-Dollar. Die Verhandlungen zwischen Management und Gewerkschaftsvertretern wurden am Montag wieder aufgenommen und werden voraussichtlich bis Dienstag dauern. Interessanterweise stiegen die Samsung-Aktien während der lokalen Marktsitzung am Montag trotz der Arbeitsunsicherheit um etwa 3,9 %. Melius Research-Analyst Ben Reitzes behielt seine Kaufempfehlung für MU bei und erhöhte sein Kursziel von 700 $ auf 1.100 $ – ein beachtlicher Sprung von 57 %, der das am höchsten verfolgte Ziel der Street auf TipRanks darstellt. Seine Prognose impliziert ein potenzielles Aufwärtspotenzial von etwa 65 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau. Reitzes gab an, dass sein Forschungsteam sich im Hinblick auf den Speichersektor und die KI-Halbleiterindustrie im Allgemeinen „immer besser fühlt“. Gleichzeitig erhöhte er die langfristigen Bewertungen von AMD, Intel, Marvell, Qualcomm und SanDisk und argumentierte, dass Chiphersteller weiterhin Wert auf Kosten traditioneller Softwareunternehmen erzielen werden. Citi-Analyst Atif Malik bekräftigte ebenfalls seine Kaufempfehlung und verdoppelte sein MU-Kursziel nahezu von 425 $ auf 840 $. Er geht davon aus, dass Micron im zweiten Quartal eine DRAM-Preiserhöhung um 40 % einführen wird, nachdem Samsung im ersten Quartal eine aggressivere Preiserhöhung um 100 % vorgenommen hatte. Insgesamt verfügt MU an der Wall Street über ein Konsensrating „Strong Buy“, das auf 27 Kaufempfehlungen und 3 Hold-Ratings basiert, die in den letzten drei Monaten abgegeben wurden. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 638,52 US-Dollar – was tatsächlich einem Rückgang von etwa 6 % gegenüber dem aktuellen Handelsniveau entsprechen würde. Jay Kwon, Analyst bei JP Morgan, prognostizierte, dass die erhöhten Preise für Speicherchips mindestens bis Ende 2027 andauern könnten, gestützt durch langfristige Lieferverträge, die Stabilität in eine historisch äußerst zyklische Branche bringen könnten. „Wir glauben, dass sich die Speicherbranche in einer entscheidenden Wendephase befindet“, sagte Kwon und deutete an, dass der Sektor möglicherweise von der Bewertungsmethode „Preis-Buchwert“ zu „Preis-Gewinn-Verhältnis“ übergehen könnte – was eine grundlegende Verbesserung der Marktwahrnehmung darstellt. Western Digital lieferte einen separaten Kommentar und stellte fest, dass das Unternehmen derzeit die neue Ultrastar UltraSMR-Festplattentechnologie mit hoher Kapazität zertifiziert. Das Unternehmen schlug vor, dass bei KI-Computing-Workloads die zuverlässige, langfristige Datenspeicherung zunehmend Vorrang vor reiner Leistungsgeschwindigkeit haben könnte – was möglicherweise dazu führt, dass Festplattenlaufwerke für bestimmte KI-Anwendungsfälle wirtschaftlicher sind als SSDs. Dave Mosely, CEO von Seagate, bekräftigte die robuste Nachfrageerzählung, äußerte jedoch Vorsicht hinsichtlich einer aggressiven Kapazitätserweiterung und wies auf Überangebotsrisiken hin, wenn die SSD-Investitionen über die tatsächliche Marktnachfrage hinaus ansteigen. Zum Handelsschluss am Montag notierte MU um mehr als 5 % im Minus, wobei sich die Samsung-Streikfrist am 21. Mai als entscheidender kurzfristiger Katalysator für die gesamte Speicherchipindustrie erwies.