Der Bitcoin-ETF von Morgan Stanley verzeichnet in einer Woche einen Zufluss von 100 Millionen US-Dollar

Der Spot Bitcoin (BTC) ETF (MSBT) von Morgan Stanley begann letzte Woche, am 8. April, mit dem Handel, und seine Performance war bisher recht positiv. Bemerkenswert ist, dass der Fonds seit seiner Auflegung rund 103 Millionen US-Dollar eingenommen hat, wie Daten von Farside Investors vom 16. April belegen. Zum Vergleich: Der Bitcoin ETF von WisdomTree hat seit seinem Debüt im Januar 2024 Zuflüsse in Höhe von 86 Millionen US-Dollar verzeichnet, was zeigt, wie schnell MSBT die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen hat. Natürlich liegt der Fonds immer noch weit unter den marktbeherrschenden Akteuren. Beispielsweise verzeichnete der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock allein in den letzten zwei Tagen Zuflüsse in Höhe von mehr als 500 Millionen US-Dollar. Amy Oldenburg, Leiterin für digitale Vermögenswerte bei Morgan Stanley, sagte in einem Interview mit Bloomberg, dass MSBT bereits die bisher erfolgreichste ETF-Einführung des Unternehmens sei. Der Fonds bildet die Bitcoin-Benchmark von CoinDesk ab und weist eine Kostenquote von 0,14 % auf, was ihn zum günstigsten Finanzproduktangebot seiner Kategorie macht. BlackRock weist beispielsweise eine Kostenquote von 0,25 % auf. Neben der Preisgestaltung profitiert MSBT von der umfassenden Vermögensverwaltungsplattform des Emittenten, die Kundenvermögen in Billionenhöhe verwaltet. Mit anderen Worten: Das Netzwerk von Finanzberatern ermöglicht es Anlegern, sich in Bitcoin zu engagieren, ohne auf krypto-native Plattformen angewiesen zu sein. Alle Augen sind nun auf die Konkurrenten der Bank gerichtet. Beispielsweise hat Goldman Sachs Anfang dieser Woche einen Bitcoin Premium Income ETF beantragt und damit einen seiner ersten direkten Einstieg in Krypto markiert. Gleichzeitig bereitet BlackRock Berichten zufolge einen ähnlichen renditeorientierten ETF vor, was darauf hindeutet, dass sich der Wettbewerb über das bloße Spot-Engagement hinaus entwickelt. Kurz gesagt, die Neueinführung sowie die kommenden von Unternehmen wie Goldman Sachs zeigen, dass die Mainstream-Finanzinstitute langsam den Nutzen von Bitcoin anerkennen. Ausgewähltes Bild über Shutterstock