Nairobi unternimmt mit dem neuesten Vorschlag für Vorschriften zur Bewahrung digitaler Währungen einen wichtigen Schritt in Richtung Kryptoaufsicht

Inhaltsverzeichnis Die Vorschriften für Virtual Asset Service Provider in Kenia stehen kurz davor, in Kraft zu treten. Das Finanzministerium hat kürzlich die öffentliche Beteiligung am Entwurf der VASP-Verordnung 2026 abgeschlossen. Das Rahmenwerk setzt den Virtual Asset Service Providers Act 2025 um. Es legt klare Regeln für die Lizenzierung, Regulierung und Überwachung von Unternehmen mit virtuellen Vermögenswerten in und von Kenia fest. Die Vorschriften betreffen Kryptowährungen, tokenisierte Vermögenswerte und Stablecoins. Die VASP-Verordnungen führen mehrere Schutzmaßnahmen ein, um das Vertrauen in den Sektor aufrechtzuerhalten. Dazu gehören Anforderungen an die Eignung und Angemessenheit der Eigentümer sowie angemessene Kapitalschwellen. Darüber hinaus sind starke Governance-Rahmenbedingungen und Risikomanagementstandards erforderlich. Die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gilt für alle Betreiber. Der Verbraucherschutz steht im Mittelpunkt der Verordnungsentwürfe. Lizenzierte Unternehmen müssen ihren Kunden vor jedem Auftrag eine klare Risikoaufklärung übermitteln. Transparente Preise und wirksame Mechanismen zur Beschwerdebearbeitung sind für alle Anbieter verpflichtend. Dazu gehören auch strenge Regeln zur Trennung und zum Schutz des Kundenvermögens. Das Finanzministerium teilte die Rahmendetails über seine offiziellen X-Kanäle mit. Darin wurde darauf hingewiesen, dass Kenia darauf abzielt, Innovationen zu nutzen und gleichzeitig die Finanzstabilität zu wahren und die Verbraucher zu schützen. VIRTUELLE VERMÖGENSWERTEKenia rückt der Regulierung virtueller Vermögenswerte näher, da die öffentliche Beteiligung am Draft Virtual Asset Service Providers (VASP) Regulations, 2026, zu Ende geht. Die Verordnungen implementieren den Virtual Asset Service Providers Act von 2025 und bieten einen klaren Rechtsrahmen … – The National Treasury (@KeTreasury), 11. April 2026 Der Tweet erfolgte im Zuge der öffentlichen Beteiligung an den kürzlich abgeschlossenen Regelentwürfen. Das Finanzministerium beschrieb den Rahmen als einen, der einen fairen und transparenten Wettbewerbsmarkt schafft. Über den Verbraucherschutz hinaus sollen die Regelungen das Vertrauen der Anleger stärken. Es wird erwartet, dass das Rahmenwerk neue wirtschaftliche Möglichkeiten im Bereich digitaler Vermögenswerte in Kenia eröffnen wird. Kenias Schritt steht im Einklang mit globalen Trends, da immer mehr Länder formelle Regulierungsstrukturen für virtuelle Vermögenswerte einrichten. Ein strukturierter Markt zieht im Laufe der Zeit tendenziell institutionelle Teilnehmer und ein breiteres Anlegerengagement an. Marktintegritätsmaßnahmen sind ein weiterer wichtiger Bestandteil der VASP-Verordnungsentwürfe. Für alle lizenzierten Anbieter virtueller Vermögenswerte gelten faire und ordnungsgemäße Handelsregeln. Bevor ein virtueller Vermögenswert auf einer Plattform gelistet wird, muss eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt werden. Eine kontinuierliche Marktüberwachung bleibt im Rahmen des vorgeschlagenen Rahmens eine ständige Anforderung. Die Vorschriften beinhalten eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber Manipulation, Insiderhandel und falschem Handel. Dies spiegelt die Standards wider, die auf traditionellen Wertpapiermärkten weltweit zu finden sind. Von allen lizenzierten Unternehmen ist eine kontinuierliche Berichterstattung und Offenlegung erforderlich. Um die Einhaltung sicherzustellen, werden die Aufsichtsbehörden sowohl Vor-Ort- als auch Offsite-Überwachung einsetzen. In den Vorschriften sind Rahmenwerke zur Cybersicherheit und zur Meldung von Vorfällen verankert. Obligatorische Prüfungen, Versicherungsschutz und aufsichtsrechtliche Anforderungen tragen zusätzlich zur betrieblichen Widerstandsfähigkeit bei. Diese Maßnahmen adressieren Risiken, die historisch mit unregulierten Märkten für digitale Vermögenswerte verbunden sind. Sie bringen Kenias Ansatz auch in Einklang mit internationalen Regulierungsstandards. Die Umsetzung folgt einem gesamtstaatlichen Ansatz. Das Nationale Finanzministerium, die Zentralbank von Kenia und die Kapitalmarktaufsichtsbehörde werden für eine koordinierte Aufsicht sorgen. Der nächste Schritt umfasst die Überprüfung und Konsolidierung aller Stakeholder-Einreichungen vor der Fertigstellung. Interessengruppen werden aufgefordert, die Aktualisierungen zu verfolgen, während Kenia diesen Regulierungsprozess vorantreibt.