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Preisanalyse des NEAR-Protokolls: Warum 1,39 US-Dollar ein Sprungbrett für 5 US-Dollar und mehr sein könnten

Quelle
cryptonewstrend.com
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Preisanalyse des NEAR-Protokolls: Warum 1,39 US-Dollar ein Sprungbrett für 5 US-Dollar und mehr sein könnten

Inhaltsverzeichnis Das NEAR-Protokoll zieht erneut die Aufmerksamkeit von Kryptoanalysten auf sich, da sein aktueller Preis von 1,39 US-Dollar scheinbar nicht mit den zugrunde liegenden Fundamentaldaten in Zusammenhang steht. Der Krypto-Analyst Michaël van de Poppe hat kürzlich einen detaillierten Fall dargelegt, warum der Vermögenswert in den kommenden Monaten 3 bis 5 US-Dollar erreichen könnte. Die Analyse umfasst die Dynamik des Token-Angebots, die Einsatzraten, die Umsatzgenerierung und das wachsende Volumen von NEAR Intents – einem gebührenpflichtigen Rückkaufmechanismus, der im Februar 2025 aktiviert wurde. Das NEAR-Protokoll hat nach den Protokollaktualisierungen im Jahr 2025 bedeutende Änderungen an seiner Token-Ökonomie erfahren. Das Netzwerk gibt derzeit jährlich etwa 32 Millionen Token bei einer Inflationsrate von 2,5 % aus. Das bedeutet eine Reduzierung um 50 % gegenüber früheren Emissionsmengen. In Kombination mit 99 % der bereits im Umlauf befindlichen Token besteht nur ein minimaler Verkaufsdruck durch verbleibende Freischaltungen. Derzeit sind rund 45,5 % des Gesamtangebots abgesteckt, was das verfügbare Angebot auf dem freien Markt weiter verengt. Auf der Einnahmenseite erwirtschaftet NEAR jährlich schätzungsweise 50–60 Millionen US-Dollar. Diese Zahl ergibt sich aus der aktuellen 90-Tage-Gebührenlaufzeit. Das Basisschicht-Gasgebührenmodell basiert auf einer 70/30-Aufteilung, bei der 70 % der Gebühren dauerhaft verbrannt werden. Van de Poppe bemerkte in seinem Beitrag: „NEAR steht kurz vor dem Durchbruch auf 3 bis 4 US-Dollar und hat es absolut verdient. Dies ist ein Paradebeispiel für einen Vermögenswert, der unter den aktuellen Marktbedingungen stark unterbewertet ist.“ $NEAR steht kurz davor, auf 3–4 US-Dollar zu steigen, und das hat es völlig verdient. Dies ist ein Paradebeispiel für einen Vermögenswert, der unter den aktuellen Marktbedingungen stark unterbewertet ist. Ich verstehe nicht, warum es in den nächsten Monaten nicht auf 4-5 $ steigen sollte. Die wichtigsten Kennzahlen: – Es gibt ca. 32 Millionen Token… pic.twitter.com/pGCptzsng0 – Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) 13. April 2026 Im Vergleich zum Preis-Umsatz-Verhältnis von Ethereum von 194x und Solanas 40x wird NEAR derzeit mit einem Intents-bereinigten P/S von nur 28x gehandelt. Diese Lücke deutet auf eine mögliche Neubewertung hin, wenn die Plattformaktivität zunimmt und sich die Volumenkennzahlen im Laufe der Zeit verbessern. NEAR Intents bildet den Kern des aktualisierten Wirtschaftsmodells des Protokolls. Es wurde im Februar 2025 eingeführt und verwendet 100 % der Intents-Gebühren für direkte NEAR-Token-Käufe. Damit das Protokoll netto deflationär wird, muss das tägliche Intents-Volumen etwa 177 Millionen US-Dollar erreichen. Der aktuelle 90-Tage-Durchschnitt liegt bei 77 Millionen US-Dollar pro Tag. Das bedeutet, dass sich das Volumen ungefähr verdoppeln muss, um die Deflationsschwelle zu überschreiten. In den letzten 30 Tagen verzeichnete Intents ein Volumen von 2,1 Milliarden US-Dollar, was einem Jahresvolumen von etwa 25 Milliarden US-Dollar entspricht. Diese Entwicklung hat sich beschleunigt, seit der Mechanismus in Betrieb genommen wurde. Van de Poppe wandte eine konservative durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 50–100 % an, um die zukünftige Leistung zu prognostizieren. Nach diesem Modell könnte das tägliche Volumen bis Ende 2026 100–150 Millionen US-Dollar erreichen. Bis 2027 könnte die Zahl 200–300 Millionen US-Dollar überschreiten, was NEAR deutlich in den Nettodeflationsbereich drängt. Bei Anwendung eines 40-fachen KGV-Verhältnisses auf prognostizierte jährliche Gebühren von 150 bis 180 Millionen US-Dollar liegt das Kursziel von NEAR bei 4,65 bis 5,60 US-Dollar. Bei einem höheren Wachstumsszenario geht der Analyst davon aus, dass eine Bewertung von 7 bis 10 US-Dollar innerhalb von 12 Monaten erreichbar ist, basierend ausschließlich auf der aktuellen Volumendynamik und den Gebührenkennzahlen.