21Shares hat mehrere seiner Krypto-Prognosen für 2026 gesenkt und sich auf die anhaltende institutionelle Akzeptanz berufen, auch wenn schwächere Preise und eine verzögerte Unternehmensakzeptanz die Erholung des Sektors verlangsamt haben.
Überarbeiteter Ausblick
Der Halbjahresausblick des Vermögensverwalters zeigt, dass der Kryptomarkt trotz eines herausfordernden Preisumfelds seine Infrastruktur stärkt. Die Fortschritte bei börsengehandelten Fonds, der Stablecoin-Regulierung, der Tokenisierung und den Prognosemärkten übertreffen das, was die jüngsten Preisbewegungen vermuten lassen. Dennoch reduzierte das Unternehmen die zu Beginn des Jahres gesetzten Erwartungen aufgrund niedriger Kryptopreise, bemerkenswerter DeFi-Exploits und einer langsameren Unternehmensakzeptanz.
Institutionelle Auswirkungen auf Bitcoin
Laut 21Shares ist die institutionelle Beteiligung gestiegen, ohne die langjährige Marktstruktur von Bitcoin zu verändern. Der Bericht stellt fest, dass Bitcoin im Oktober 2025 einen Höchststand von etwa 126.000 US-Dollar erreichte, bevor es einen Rückgang verzeichnete, der historische Trends nach der Halbierung widerspiegelt. Größere institutionelle Bestände haben die Rückgänge abgemildert, der vierjährige Marktzyklus bleibt jedoch intakt.
Branchenkommentar
Die frühere Mitbegründerin von 21Shares, Ophelia Snyder, die nach der Übernahme von FalconX im Jahr 2025 ausschied, äußerte sich in einem kürzlich erschienenen Substack-Artikel zu dieser Einschätzung. Snyder argumentierte, dass die Krypto-Investorenbasis mittlerweile institutioneller und enger mit dem breiteren Finanzsystem verknüpft sei, wodurch die Preise empfindlicher auf makroökonomische Veränderungen und geopolitische Ereignisse reagierten.
