AbbVie-Aktien fallen, da der Apogee-Deal im Wert von 10,9 Milliarden US-Dollar kurz vor dem Abschluss steht
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AbbVie-Aktien fallen, da der Apogee-Deal im Wert von 10,9 Milliarden US-Dollar kurz vor dem Abschluss steht

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AbbVie gab bekannt, dass es sich in der Endphase der Verhandlungen zur Übernahme des klinischen Biotechnologieunternehmens Apogee Therapeutics im Rahmen einer reinen Bartransaktion im Wert von etwa 10,9 Milliarden US-Dollar befindet.

Geschäftsstruktur und -bewertung

Der vorgeschlagene Kaufpreis entspricht einer Prämie von rund 60 % gegenüber dem Schlusskurs der Apogee-Aktie von 90,38 US-Dollar am 18. Juni. Gemäß den Bedingungen zahlt AbbVie für jede ausstehende Aktie Bargeld und positioniert das Angebot damit unter den umfangreichsten Biotech-Deals seit AbbVies Übernahme von Allergan im Wert von 63 Milliarden US-Dollar im Jahr 2019. Die Transaktion wäre die größte von AbbVie seit diesem bahnbrechenden Kauf, obwohl es bei Apogee keine vermarkteten Produkte gibt vorhanden.

Strategische Begründung

Die Pipeline von Apogee konzentriert sich auf antikörperbasierte Therapien für entzündliche Erkrankungen, wobei der Hauptkandidat Zumilokibart auf das Zytokin IL-13 abzielt, das bei atopischer Dermatitis eine Rolle spielt. Klinische Daten deuten darauf hin, dass Zumilokibart nur zweimal pro Jahr verabreicht werden könnte, was eine deutliche Reduzierung im Vergleich zu bestehenden Behandlungen darstellt, die bis zu 26 Injektionen pro Jahr erfordern. AbbVie möchte sein Immunologie-Portfolio durch die Integration dieses neuartigen Vermögenswerts erweitern, was seinen Wettbewerbsvorteil gegenüber Investoren, die Biologika der nächsten Generation suchen, verbessern könnte.

Anleger- und Marktreaktion

Nach der Ankündigung rutschte der AbbVie-Ticker ABBV am Freitag um mehr als 2 % ab, während die Aktien von Apogee (APGE) im nachbörslichen Handel um etwa 2 % zulegten. Analysten, darunter Chris Schott von JPMorgan, behielten ihre Kaufempfehlung für AbbVie bei und signalisierten damit die Zuversicht der Anleger, dass die Übernahme mit langfristigen Wachstumszielen im Einklang steht. Eine formelle Pressemitteilung wird bereits für Montag, den 22. Juni, erwartet, obwohl beide Unternehmen zu den laufenden Diskussionen Stillschweigen bewahrt haben.