Bankenriese aktualisiert 12-Monats-Preisziel für Bitcoin
BITCOIN

Bankenriese aktualisiert 12-Monats-Preisziel für Bitcoin

2 min read

Citi gab am 1. Juli bekannt, dass es sein 12-Monats-Preisziel für Bitcoin von zuvor 112.000 US-Dollar auf 82.000 US-Dollar gesenkt hat, was einer Reduzierung um rund 27 % entspricht. Die Anpassung stellt den pessimistischsten Ausblick der Bank auf die Kryptowährung seit Beginn der Veröffentlichung von Kryptoprognosen dar. Anleger werden nun die Marktentwicklung von Bitcoin anhand dieser engeren Prognose abschätzen.

Neues 12-Monats-Ziel

Das überarbeitete Ziel von 82.000 US-Dollar spiegelt Citis jüngste Einschätzung des Preispotenzials von Bitcoin im kommenden Jahr wider. Als Hauptauslöser für die Herabstufung nannten die Analysten der Bank einen starken Rückgang des institutionellen Interesses. Diese Zahl ersetzt die frühere Prognose von 112.000 US-Dollar, die nur wenige Monate zuvor festgelegt wurde.

Warum Citi seinen Ausblick kürzt

Das Forschungsteam von Citi hob eine Stagnation der Spot-Bitcoin-ETF-Zuflüsse als Hauptgrund für die Senkung des Preisziels hervor. Das Institut prognostiziert nun für die nächsten zwölf Monate einen Netto-ETF-Zufluss von null, ein starker Kontrast zu den zuvor prognostizierten 10 Milliarden US-Dollar. Seit Jahresbeginn sind die ETF-Zuflüsse bereits um etwa 3,3 Milliarden US-Dollar zurückgegangen, was die Dynamik untergräbt, die einst eine optimistischere Prognose stützte.

Bear-Case-Projektion

In ihrem Bärenszenario warnt Citi, dass Bitcoin auf bis zu 53.000 US-Dollar fallen könnte, wenn rezessionsähnliche Bedingungen eintreten und die ETF-Abflüsse anhalten. Die frühere Herabstufung der Bank im März – von 143.000 US-Dollar auf 112.000 US-Dollar – stand im Zusammenhang mit Verzögerungen beim US Digital Asset Market Clarity Act, einem gesetzgeberischen Vorhaben, das noch auf eine Lösung wartet. Citi argumentiert nun, dass die geschwächte ETF-Nachfrage und nicht ein einzelner großer Verkäufer das größte Risiko für den Kryptomarkt darstellt.