Benjamin Cowens jüngster Marktbericht warnt davor, dass sich Bitcoin (BTC) immer noch außerhalb einer sicheren Kaufzone befindet und dass Abwärtsdruck die aktuelle Preisentwicklung dominiert.
Zyklusbewertung
Cowen stellt fest, dass Bitcoin von seinem Allzeithoch von etwa 68.800 US-Dollar im November 2021 um fast 50 % gefallen ist und seitdem seitwärts gehandelt wird, ein Muster, das er als „Kapitulation im Laufe der Zeit“ bezeichnet. Er argumentiert, dass der Markt seinen Höhepunkt ohne große Begeisterung erreicht habe, was die Anleger abgeschreckt habe und den üblichen Anstieg der Altcoin-Performance verhindert habe.
Makro-Liquiditätsbeschränkungen
Der Analyst führt den anhaltenden Rückgang auf eine knappere globale Liquidität zurück und verweist auf die anhaltend hohe Zinspolitik der US-Notenbank als Schlüsselfaktor. Er lehnt den Hype um institutionelle ETF-Zuflüsse oder staatliche Bitcoin-Bestände ab und betont, dass Preisbewegungen eher durch Cashflows auf Makroebene als durch Schlagzeilen bestimmt werden.
Aussichten für den Tiefpunkt
Cowen hält an seinem vierjährigen Bitcoin-Zyklusmodell fest und prognostiziert, dass der wahre Markttiefpunkt im vierten Quartal 2026 erreicht werden könnte, wenn sich die Liquiditätsbedingungen verbessern. Er rät Anlegern, die Makroökonomie zu überwachen
