SamBankman-Fried, der ehemalige FTX-Gründer, der eine 25-jährige Haftstrafe verbüßt, hat Berichten zufolge gesagt, er könne eine neue Kryptowährung schaffen, sobald er das Bundesgefängnis in Lompoc, Kalifornien, verlässt.
Gefängnisdialog unterstreicht Krypto-Ambition
Während eines Gesprächs mit seinem Mithäftling DavidBunevacz wies Bankman-Fried darauf hin, dass die Gründung eines ernsthaften Blockchain-Projekts zwischen 50 und 100 Millionen US-Dollar an Startkapital erfordern würde, bevor er „meinen eigenen Coin starten“ könne. Er fügte hinzu, dass „jeder sich darauf stürzen wird“, obwohl Bunevacz später vermutete, dass der Kommentar möglicherweise im Scherz geäußert worden sei.
Begnadigungsantrag und Marktstimmung
Am 8. Juni reichte Bankman-Fried einen formellen Antrag auf Begnadigung des Präsidenten bei der Trump-Administration ein, ein Schritt, der unter Anlegern erneut Spekulationen über seinen künftigen Einfluss auf den Kryptomarkt entfachte. Die Chancen von Polymarket spiegelten eine bescheidene Wahrscheinlichkeit einer Begnadigung wider, was Händler dazu veranlasste, die Preisdynamik verwandter Token zu überwachen und mögliche Auswirkungen auf Blockchain-Assets zu bewerten.
