Binance gab bekannt, dass indische Benutzer ab dem 22. Juni 2026 zusätzliche Identitätsinformationen für Kryptotransfers übermitteln müssen, was einen bedeutenden Richtlinienwechsel für die südasiatische Kundschaft der Börse darstellt.
Erweiterter Verifizierungsprozess
Ab dem angegebenen Datum erfasst Binance Daten über den Empfänger, wenn Benutzer Abhebungen veranlassen. Die Daten können den vollständigen Namen des Empfängers, das Land, die Stadt und gegebenenfalls den Namen der Zielvermittlungsstelle umfassen.
Bei eingehenden Überweisungen fragt die Plattform nach Absenderinformationen, zu denen der Name des Absenders, die permanente Kontonummer (PAN), der Personalausweis, die Wohnadresse und der Standort gehören können. Für Nutzer, die lediglich Vermögenswerte auf Binance halten, ohne diese zu verschieben, fallen keine neuen Verifizierungspflichten an.
Regulierungskontext und Marktauswirkungen
Binance gab die bevorstehenden Änderungen am 19. Juni bekannt und gab indischen Kunden ein kurzes Zeitfenster, um ihre Compliance-Einstellungen anzupassen. Die Anforderung steht im Einklang mit Indiens verschärftem Rahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche, der jetzt für Anbieter von Kryptowährungsdiensten gilt.
Investoren, die auf dem indischen Kryptomarkt tätig sind, sollten mit weiteren Onboarding-Schritten rechnen, die sich auf die Transaktionsgeschwindigkeit und das Benutzererlebnis auswirken können. Dennoch behauptet die Börse, dass das erweiterte Protokoll die Blockchain-Sicherheit stärken und die Regulierungsstandards auf dem gesamten Markt aufrechterhalten wird.
