Binance und Tether bereiten sich auf die EU-MiCA-Frist im Juli vor
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Binance und Tether bereiten sich auf die EU-MiCA-Frist im Juli vor

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Binances Versuch, eine MiCA-Lizenz in Griechenland zu erhalten, stößt wahrscheinlich auf eine Ablehnung, da das EU-Rahmenwerk für Märkte für Krypto-Assets (MiCA) am 1. Juli 2026 seine letzte Frist erreicht.

MiCA-Frist und Durchsetzung

Die Europäische Union hat die MiCA-Verordnung am 30. Dezember 2024 für vollständig wirksam erklärt und damit eine Übergangsfrist für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) eingeleitet. Nach dem 1. Juli 2026 ist es Unternehmen ohne Zulassung untersagt, Dienstleistungen für Investoren in der gesamten EU anzubieten. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde hat bestätigt, dass keine Verlängerungen oder Nachfristen gewährt werden.

Lizenzlücke in ganz Europa

Unabhängige Untersuchungen von Obchakevich Research zeigen, dass bisher nur 194 von mehr als 3.000 Kryptofirmen eine MiCA-Lizenz erhalten haben. Ungefähr 60 % der europäischen Kryptonutzer verlassen sich weiterhin auf nicht lizenzierte Plattformen, was auf einen erheblichen Compliance-Defizit hindeutet. Darüber hinaus stammten 7,6 Millionen der 18,5 Millionen jüngsten regionalen App-Downloads von nicht autorisierten Anbietern, was die Gefährdung des Marktes durch nicht konforme Unternehmen unterstreicht.

Binances griechische Lizenzherausforderung

Laut Reuters bereitet die griechische Kapitalmarktkommission die Ablehnung des MiCA-Lizenzantrags von Binance vor. Die Entscheidung spiegelt die verschärfte Kontrolle durch die Regulierungsbehörden wider, da die MiCA-Frist näher rückt und Druck auf die Krypto-Börse ausübt, sich an die EU-Standards anzupassen. Anleger, die den Blockchain-Sektor beobachten, werden angesichts dieser regulatorischen Hürde wahrscheinlich die Compliance-Strategie von Binance bewerten.