Bitcoin ist seit Jahresbeginn um etwa 27 % gefallen, während Gold um etwa 3 % gefallen ist, so dass sie die einzigen großen Anlageklassen sind, die im Jahr 2026 Verluste verzeichnen.
Vermögensleistung seit Jahresbeginn
Marktanalyst Charlie Bilello stellt fest, dass der gleichzeitige Rückgang von Bitcoin und Gold in seiner 15-jährigen Beobachtung wichtiger Märkte beispiellos ist. In Zeiten der Unsicherheit greifen Anleger traditionell auf diese beiden Wertaufbewahrungsmittel zurück, doch ihre Preise sind im laufenden Kalenderjahr gesunken. Die Daten unterstreichen eine seltene Divergenz zwischen traditionellen sicheren Häfen und dem breiteren Markt.
Umfassendere Eigenkapitalgewinne
Mittlerweile ist der S&P500 um rund 9 % gestiegen und Small-Cap-Aktien sind im gleichen Zeitraum um fast 19 % gestiegen. Wertorientierte Aktien sind um etwa 15 % gestiegen, und Aktien aus Schwellenländern übertreffen ihre Pendants aus entwickelten Märkten. Diese Zuwächse deuten darauf hin, dass Anleger trotz der Rückschläge bei Bitcoin und Gold risikobehaftete Positionen bevorzugen.
Implikationen für die Krypto-Erzählung
Die gleichzeitige Underperformance von Bitcoin und Gold stellt das gängige Krypto-Narrativ in Frage, dass digitale Vermögenswerte als Absicherung gegen die Abwertung von Fiat-Währungen dienen. Da Blockchain-basierte Investitionen neben dem historischen Metall an Boden verlieren, argumentieren Analysten, dass die Marktstimmung und nicht der intrinsische Schutz die Preisbewegungen bestimmt. Krypto-Investoren müssen möglicherweise ihre Erwartungen an die Rolle von Bitcoin in diversifizierten Portfolios überdenken.
