Bitcoin wurde am Montag bei rund 64.600 US-Dollar gehandelt, was einem Tagesgewinn von 0,8 %, aber einem Rückgang von 13 % im letzten Monat entspricht und etwa 50 % unter seinem Oktober-Hoch von 126.080 US-Dollar liegt, so Daten von CoinGecko.
Marktdynamik
Analysten beobachten, dass Bitcoin von einem Trendmuster zu einer Seitwärtsbewegung übergegangen ist, was hauptsächlich auf eine Reihe von Liquidationen und einen anhaltenden Schuldenabbau zurückzuführen ist. Dem Mangel an Verkäufern steht ein gedämpftes Wiederaufleben der Käufer gegenüber, sodass sich der Kryptomarkt in einer längeren Konsolidierungsphase befindet. Unterdessen stellen Anleger fest, dass die Preisbewegung zwar moderat, aber robuster bleibt als von vielen prognostiziert.
Analystenperspektiven
James Butterfill, Forschungsleiter bei CoinShares, betonte, dass der Rückgang von Bitcoin um 1,6 % hinter dem Rückgang des S&P500 um 1,2 % und dem Rückgang des Nasdaq um 1,3 % nach dem restriktiven Debüt des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh zurückblieb. Er beschrieb die Bewegung als „in absoluten Zahlen keine starke Preisbewegung“, betonte jedoch, dass die Kryptowährung angesichts strengerer Realzinserwartungen eine größere Festigkeit als erwartet zeigte. Butterfill fügte hinzu, dass höhere Realzinsaussichten weiterhin unter Druck auf liquiditätsempfindliche Vermögenswerte wie Bitcoin stehen.
Potenzielle Katalysatoren und kurzfristige Risiken
Zu den bevorstehenden Ereignissen, die den Markt erschüttern könnten, gehören die bevorstehende Abstimmung über den Clarity Act und die Aussicht auf eine Abkühlung der US-Inflation, sollte das Iran-Friedensabkommen Bestand haben. Mit dem Verfall der Optionen im Wert von 10,9 Milliarden US-Dollar am Freitag droht eine kurzfristige Bedrohung, die die Volatilität verstärken könnte, wenn die Positionen stark abgebaut werden. Anleger beobachten diese Katalysatoren genau, da sie entweder weitere Kursgewinne auslösen oder das aktuelle, an die Spanne gebundene Verhalten verstärken könnten.
