Bitcoin hat die Talsohle erreicht? Es entsteht ein neues Zyklussignal
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Bitcoin hat die Talsohle erreicht? Es entsteht ein neues Zyklussignal

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Laut CryptoQuant sank die Sharpe Ratio von Bitcoin am 11. Juni auf -20 und markierte damit ein Risiko-Rendite-Niveau, das die Tiefststände früherer Abwärtszyklen widerspiegelt.

On-Chain-Metrik signalisiert eine rückläufige Phase

Der starke Rückgang der Sharpe Ratio steht im Einklang mit historischen Tiefstständen im Jahr 2015, dem Abschwung 2018–2019 und der Korrektur 2022–2023. Analysten interpretieren diese Kennzahl als Warnsignal für kurzfristig orientierte Händler, während langfristige Anleger sie häufig als potenzielles Kauffenster betrachten. Historische Muster deuten darauf hin, dass solche Signale typischerweise einer drei- bis fünfmonatigen Konsolidierungsphase vorausgehen, bevor die Preise wieder an Dynamik gewinnen.

Groß angelegte Akkumulation suggeriert Vertrauen

Daten von CryptoQuant zeigen, dass Akkumulations-Wallets im Juni etwa 125.000 BTC gekauft haben, was darauf hindeutet, dass Großinvestoren das aktuelle Preisniveau als attraktive Einstiegspunkte betrachten. Gleichzeitig ist die Menge der an den Börsen gespeicherten Bitcoins seit Februar um etwa 80.000 BTC gesunken, sodass das Angebot an den Börsen auf 2,71 Millionen BTC gesunken ist. Der Rückzugstrend deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlassen könnte, was die Anlegerstimmung verbessern könnte.

Kommende Katalysatoren für die Marktausrichtung

Die Marktteilnehmer richten ihren Fokus nun auf die bevorstehende geldpolitische Sitzung der US-Notenbank und gehen davon aus, dass geldpolitische Entscheidungen die Kryptonachfrage beeinflussen könnten. Eine zurückhaltende Haltung könnte die Risikobereitschaft steigern und zu mehr Zuflüssen in Bitcoin und andere digitale Vermögenswerte führen. Umgekehrt könnte ein restriktiver Ausblick die Vorsicht verstärken und den Markt in einem Konsolidierungsmodus halten.