USA Spot-Bitcoin-ETFs verzeichneten ihren stärksten monatlichen Rückgang seit ihrer Einführung, da Galaxy Research einen Nettoabfluss von 6,35 Milliarden US-Dollar in den letzten 30 Tagen meldet.
Rekordabflüsse bei Spot-Bitcoin-Fonds
Galaxy Research verfolgt 582 rollierende 30-Tage-Zeiträume und bestätigt, dass der aktuelle Abzug von 6,35 Milliarden US-Dollar den höchsten Abfluss darstellt, der jemals für US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnet wurde. Der IBIT-Fonds von BlackRock erlitt mit einem Verlust von 4,51 Milliarden US-Dollar den größten Einzelverlust, während der MSBT-Fonds von Morgan Stanley im gleichen Zeitraum 1,25 Milliarden US-Dollar an frischem Kapital anzog. Diese Bewegungen spiegeln eine ausgeprägte Abkehr der Anleger von Bitcoin-gebundenen Produkten wider.
Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis und die Marktstimmung
Während des Abflussfensters rutschte der Preis von Bitcoin von etwa 76.000 US-Dollar Anfang Mai auf etwa 64.000 US-Dollar zum Zeitpunkt der Berichterstattung ab, wodurch die Kryptowährung von einer bullischen in eine bärische Zone rutschte. Analysten führen den Preisverfall auf die Kapitalflucht zurück und weisen darauf hin, dass eine geringere Nachfrage seitens institutioneller Anleger die kurzfristige Preisunterstützung unter Druck setzen kann. Der Trend signalisiert ein schwindendes Vertrauen unter Krypto-Investoren und eine breitere Risikoaversion auf dem Markt.
Parallele Trends bei Spot-Ethereum-ETFs
Spot Ethereum ETFs spiegelten den Bitcoin-Einbruch wider und verzeichneten im gleichen 30-Tage-Zeitraum Nettoabflüsse in Höhe von 1,149 Milliarden US-Dollar. Der ETHA-Fonds von BlackRock führte den Exodus an, während das FETH-Produkt von Fidelity einen Zufluss verzeichnete, was auf eine leichte Divergenz bei den Anlegerpräferenzen innerhalb des Blockchain-Sektors hindeutet. Die kombinierten Abflüsse unterstreichen die anhaltende Volatilität bei wichtigen Krypto-Assets und unterstreichen die Bedeutung der Überwachung des Anlegerverhaltens auf dem Kryptomarkt.
