VanEck berichtet, dass Bitcoin-Miner mit einem unmittelbaren Finanzierungsdefizit von 50 Milliarden US-Dollar konfrontiert sind, da sie Ressourcen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz verlagern, während der langfristige Kapitalbedarf auf 221 Milliarden US-Dollar ansteigen könnte.
Unmittelbare Finanzierungslücke
VanEcks Analyse quantifiziert das kurzfristige Defizit und hebt hervor, dass Investoren rund 50 Milliarden US-Dollar investieren müssen, um die aktuellen Expansionspläne aufrechtzuerhalten. Das Defizit ist darauf zurückzuführen, dass Bergleute Kapital in KI-bezogene Projekte umverteilen, was den Cashflow im gesamten Blockchain-Sektor belastet.
Langfristiger Kapitalbedarf
Der prognostizierte Finanzierungsbedarf steigt dramatisch an, wenn die Branche ihren Wachstumskurs beibehält. Der langfristige Gesamtbedarf wird auf 221 Milliarden US-Dollar geschätzt. Diese Zahl spiegelt die kumulierten Kosten für den Aufbau KI-fähiger Rechenzentren, die Aufrüstung der Mining-Hardware und die Erweiterung der Hochleistungsrechenkapazität wider.
Betriebliche Auslastung
Laut den VanEck-Forschern GriffinMacMaster und MatthewSigel sind derzeit nur etwa 25 Prozent der KI- und Hochleistungsrechenkapazität, die Bergleute an Kunden vermietet haben, aktiv. Die Analysten warnen, dass die Auslastungsraten wahrscheinlich weiter sinken werden, bevor es zu einer Erholung kommt, da die Baudynamik nachlässt.
Bauausblick
Es wird nicht erwartet, dass große Ausbauprojekte vor 2027 oder 2028 an Fahrt gewinnen, was den Einsatz neuer KI-gestützter Bergbauanlagen verzögert. Bergleute, die hinter dem Zeitplan zurückbleiben, laufen Gefahr, das Vertrauen der Investoren zu verlieren, und könnten einem erhöhten Druck ausgesetzt sein, sich zusätzliche Finanzierungen zu sichern.
