Der Mining-Schwierigkeitsgrad von Bitcoin verringerte sich um 10,09 Prozent bei Block 953.568, wodurch die Kennzahl von 138,9 Billionen auf 124,9 Billionen sank.
Details zur Schwierigkeitsanpassung
Galaxy Research klassifiziert die Änderung als die elftgrößte Abwärtskorrektur in der Geschichte von Bitcoin und den zweitgrößten Rückgang im Jahr 2026. Anfang des Jahres verzeichnete das Netzwerk Rückgänge von 11,16 Prozent im Februar und 7,76 Prozent im März, was ein Muster schneller Neukalibrierungen widerspiegelt.
Preisrutsch und Miner-Margen
Anfang Juni rutschte der Bitcoin-Preis um etwa 15 Prozent ab und sank unter 60.000 US-Dollar, bevor er angesichts des Optimismus über ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran wieder auf über 64.000 US-Dollar stieg. Der starke Rückgang drückte die Margen der Miner und verlängerte die Mining-Epoche auf 15,6 Tage statt der angestrebten 14 Tage, da die Hash-Leistung vorübergehend zurückgezogen wurde. Infolgedessen fiel der Hash-Preis unter 30 US-Dollar pro Petahash pro Sekunde, was den täglichen Umsatz der Krypto-Miner schmälerte.
Marktauswirkungen
Investoren, die das Blockchain-Ökosystem beobachten, betrachten die Verringerung der Schwierigkeit als kurzfristige Erleichterung für den Bergbaubetrieb, bleiben jedoch hinsichtlich der Preisvolatilität vorsichtig. Die Anpassung unterstreicht, wie schnell Bergleute auf Margendruck reagieren und die Gesamtmarktdynamik beeinflussen können. Analysten gehen davon aus, dass die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin über 64.000 US-Dollar den Kryptomarkt stabilisieren könnte, wenn die allgemeineren geopolitischen Spannungen nachlassen.
